Siemens Healthineers Aktie: Verkaufsdruck steigt
Die Aktie von Siemens Healthineers hat sich in einen gefährlichen Abwärtssog begeben. Ausgelöst durch die Reaktion auf Zahlen eines Wettbewerbers geriet der gesamte Medizintechnik-Sektor zuletzt ins Straucheln. Während Analysten in den niedrigen Kursen Chancen erkennen, fragen sich Anleger angesichts charttechnischer Warnsignale: Hält die Unterstützung oder droht der Test des Jahrestiefs?
- Sektor-Schwäche: Zahlen von Carl Zeiss Meditec belasten die Stimmung.
- Charttechnik: Kursrutsch nähert sich kritischen Marken.
- Analysten-Votum: Experten sehen weiterhin Potenzial.
- Ausblick: Übergangsjahr 2026 bringt fundamentale Hürden.
Marktreaktion sorgt für Unruhe
Paradoxerweise sorgten solide Wachstumszahlen der Konkurrenz für Verunsicherung. Obwohl Carl Zeiss Meditec Umsatz- und Auftragswachstum meldete, reagierte der Markt nervös auf den Sektor. Dieser Stimmungsumschwung traf Siemens Healthineers in einer ohnehin fragilen Phase. Die Aktie konnte sich dem allgemeinen Trend nicht entziehen und ging am Freitag mit 43,30 Euro aus dem Handel.
Chartbild trübt sich ein
Der jüngste Kursverfall hat deutliche Spuren im Chart hinterlassen. Mit einem Minus von über 16 % in den letzten 30 Tagen haben die Bären das Zepter übernommen. Der Kurs notiert inzwischen klar unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 46,31 Euro, was den langfristigen Aufwärtstrend in Frage stellt.
Entscheidend ist nun die Verteidigung der Zone um 43 Euro. Sollte dieser Bereich nachhaltig unterschritten werden, richtet sich der Blick schnell auf das 52-Wochen-Tief bei 40,85 Euro. Der Abstand zu dieser letzten Bastion beträgt nur noch rund 6 %, was die Nervosität im Handel erklärt.
Analysten sehen Kaufchance
Während der Markt Fakten schafft, halten institutionelle Beobachter dagegen. Die Privatbank Berenberg bestätigte inmitten der Turbulenzen ihre Kaufempfehlung ("Buy"). Die Experten scheinen die aktuelle Schwäche weniger als strukturelles Problem, sondern eher als günstige Einstiegsgelegenheit zu interpretieren. Diese Diskrepanz zwischen Marktverhalten und Analystenmeinung sorgt für zusätzliche Spannung.
Fundamentale Belastungen bekannt
Das Management hatte Investoren bereits im Vorfeld auf ein schwieriges Geschäftsjahr 2026 eingestimmt. Externe Faktoren wie Zölle könnten das Ergebnis mit bis zu 400 Millionen Euro belasten. Die prognostizierte Spanne für das bereinigte Ergebnis je Aktie (EPS) von 2,20 bis 2,40 Euro spiegelt diese Übergangsphase wider. Langfristige Wachstumstreiber greifen noch nicht voll, während die Kosten kurzfristig drücken.
Die Aktie befindet sich damit in einer Bewährungsprobe zwischen technischem Druck und fundamentaler Neuausrichtung. Ob der Boden gefunden ist, dürfte sich spätestens am 5. Februar 2026 zeigen. Dann legt der Konzern die Zahlen für das erste Quartal vor und liefert konkrete Daten zur aktuellen Geschäftsentwicklung.
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