Siemens Energy Aktie: Rückendeckung für Vorstand
Siemens Energy jagt derzeit von einem Hoch zum nächsten, doch hinter den Kulissen wird hart um die strategische Ausrichtung gerungen. Ein aktivistischer Investor fordert die schnelle Abspaltung der Problemsparte Gamesa. Kurz vor der Hauptversammlung stellen sich nun jedoch führende Großaktionäre quer und stützen den Kurs des Managements – mit einer klaren Bedingung.
- Strategie-Streit: Großinvestoren wie Deka und DWS lehnen sofortige Abspaltung ab.
- Fokus: Sanierung der Windkraftsparte hat absolute Priorität.
- Kursfeuerwerk: Aktie markiert neues Allzeithoch bei 163,40 Euro.
Klare Absage an schnelle Trennung
Die Diskussion um die Zukunft der Windkrafttochter Siemens Gamesa gewinnt kurz vor der Hauptversammlung an Schärfe. Während ein aktivistischer Investor auf eine Zerschlagung drängt, formiert sich Widerstand bei den langjährigen Anteilseignern. Fondsmanager von Deka Investment und DWS haben sich deutlich positioniert: Eine Abspaltung komme zum jetzigen Zeitpunkt zu früh.
Das Argument der Großaktionäre ist eindeutig. Bevor über strukturelle Änderungen nachgedacht wird, muss die operative Wende gelingen. Die Stabilisierung und Profitabilität der Windsparte stehen im Vordergrund. Diese Haltung verschafft dem Management wichtige Zeit, um den Sanierungsplan umzusetzen. Ziel ist es, mit Gamesa noch in diesem Jahr die Gewinnschwelle zu erreichen.
Operatives Geschäft als Kurstreiber
Dass die Investoren Geduld aufbringen, liegt vor allem an der Stärke des restlichen Konzerns. Die Bereiche Gas Services und Grid Technologies profitieren massiv vom globalen Energiehunger und dem Ausbau von Rechenzentren. Diese Entwicklung spiegelt sich im Aktienkurs wider: Das Papier kletterte heute auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 163,40 Euro.
Auch Analysten honorieren diese Entwicklung. Banken wie RBC und Berenberg schraubten ihre Kursziele nach oben und verwiesen auf den starken Free Cashflow sowie den Rekord-Auftragseingang. Die operative Exzellenz im Kerngeschäft kompensiert derzeit die noch bestehenden Probleme im Windsektor mehr als deutlich, was der Kurszuwachs von über 156 Prozent in den letzten zwölf Monaten eindrucksvoll belegt.
Mit der ordentlichen Hauptversammlung am 26. Februar 2026 steht der nächste entscheidende Termin unmittelbar bevor. Sollte der Vorstand dort überzeugende Fortschritte bei der Gamesa-Sanierung präsentieren, dürfte dies die Position der geduldigen Großaktionäre weiter festigen.
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