Siemens Aktie: Voller Terminkalender
Starke Quartalszahlen, ein laufendes Aktienrückkaufprogramm und heute ein deutliches Kursplus von knapp zwei Prozent auf 215,80 Euro — Siemens liefert gerade auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem Veronika Bienert offiziell den CFO-Posten übernimmt.
Operatives Fundament stimmt
Die Zahlen aus dem ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres sind bemerkenswert solide. Der Auftragseingang kletterte um 10 Prozent auf 21,4 Milliarden Euro, der Umsatz legte um 8 Prozent auf 19,1 Milliarden Euro zu. Besonders das Smart-Infrastructure-Segment erzielte Rekordwerte. Der Auftragsbestand erreichte mit 120 Milliarden Euro ebenfalls einen Höchststand — ein Polster, das dem Konzern auch in einem unsicheren Makroumfeld Stabilität gibt.
Getragen wurde das Quartal vor allem vom anhaltenden KI- und Rechenzentrum-Boom in den USA. Siemens hob daraufhin im Februar die EPS-Prognose für das Gesamtjahr auf 10,70 bis 11,10 Euro an.
Parallel kauft der Konzern weiter eigene Aktien zurück. Allein in der Woche vom 16. bis 22. März erwarb Siemens rund 711.000 Papiere. Seit Programmstart im Februar 2024 flossen bereits knapp 4,4 Milliarden Euro der genehmigten 6 Milliarden Euro in Rückkäufe.
Insider mit unterschiedlichen Signalen
Das Insiderbild ist gemischt. Aufsichtsratschef Jim Hagemann Snabe reduzierte seine Position Ende März um 1.300 Aktien zu je 206,30 Euro. Auf der anderen Seite erwarben zwei Mitglieder aus dem Umfeld der Gründerfamilie — Marisol von Siemens und Hadrian Pausch von Siemens — zeitgleich Aktien über XETRA.
Trotz des heutigen Anstiegs notiert die Aktie seit Jahresbeginn noch rund zehn Prozent im Minus und liegt damit deutlich unter dem Allzeithoch von 261,55 Euro aus dem Januar.
Hannover Messe und Q2-Zahlen im Blick
Die nächsten Wochen bringen gleich mehrere potenzielle Kurstreiber. Vom 20. bis 24. April präsentiert Siemens auf der Hannover Messe seine Industrial-AI-Strategie — von digitalen Zwillingen bis hin zu autonomen Fertigungsworkflows. Am 13. Mai folgen dann die Zahlen für das zweite Quartal 2026.
Hinzu kommen die noch ausstehenden Details zur geplanten Healthineers-Abspaltung, die laut Unternehmensangaben Anfang des zweiten Quartals kommuniziert werden sollen. Wie konkret dieser Umbauschritt wird, dürfte die Wahrnehmung des Konzerns bei Anlegern spürbar beeinflussen.
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