Siemens Aktie: Stabilisierung gelingt
Nach einer deutlichen Korrektur von fast zehn Prozent auf Monatsbasis suchen Anleger bei Siemens nach Halt. Genau den liefert der Münchner Technologiekonzern nun durch eine Kombination aus institutionellem Zuspruch und konsequenten eigenen Aktienrückkäufen. Gelingt hier die Bodenbildung für den nächsten Aufschwung?
- Analysten-Votum: UBS und Goldman Sachs bestätigen Kaufempfehlungen.
- Support: Die wichtige Marke von 250 Euro wird verteidigt.
- Interne Stütze: Aktienrückkaufprogramm läuft planmäßig weiter.
Der Start in die neue Woche verläuft unspektakulär, aber konstruktiv. Mit einem aktuellen Kurs von 253,35 Euro bewegt sich das Papier kaum vom Fleck (-0,08 Prozent), verteidigt aber erfolgreich die psychologisch wichtige Zone um 250 Euro. Angesichts des Rückgangs von rund 9,60 Prozent in den letzten 30 Tagen werten Marktteilnehmer diese Seitwärtsbewegung als erste Beruhigung nach den Gewinnmitnahmen, die auf das 52-Wochen-Hoch im Dezember folgten.
Rückendeckung von Profis und Management
Wesentlichen Rückenwind erhält der DAX-Konzern von der Analystenseite. Sowohl die UBS als auch Goldman Sachs bestätigten im Januar ihre positiven Einschätzungen. Die Experten sehen das Unternehmen trotz volatiler Märkte gut positioniert, insbesondere im Bereich der industriellen Automatisierung.
Parallel dazu fungiert das Unternehmen selbst als Käufer. Die jüngste 101. Zwischenmeldung zum Aktienrückkaufprogramm belegt, dass das Management das aktuelle Kursniveau nutzt, um eigene Anteile vom Markt zu nehmen. Dies verdichtet nicht nur den Gewinn pro Aktie, sondern signalisiert dem Markt auch, dass die Konzernführung die eigene Bewertung als attraktiv erachtet.
Fundamentale Bewertung
Auch fundamental rückt die Aktie wieder stärker in den Fokus. Mit einem geschätzten KGV von 18 bis 19 für das laufende Jahr erscheint die Bewertung im historischen Vergleich moderat. Für langfristig orientierte Investoren bietet zudem die Dividendenrendite von über zwei Prozent eine solide Basisverzinsung.
Kurzfristig bleibt die Verteidigung der Unterstützung oberhalb von 250 Euro entscheidend für das charttechnische Bild. Gelingt hier die Stabilisierung, richtet sich der Fokus auf die Quartalszahlen im Februar. Diese müssen liefern, um nach der jüngsten Konsolidierung neue Impulse für einen Angriff in Richtung des 52-Wochen-Hochs bei 287,96 Euro zu setzen.
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