Der Münchner Technologiekonzern setzt seine Kursrally fort. Die Anfang Januar angekündigte strategische Allianz mit NVIDIA im Bereich Industrial AI entfaltet ihre volle Wirkung – die Aktie nähert sich wieder ihrem Allzeithoch. Zeitgleich rückt ein wichtiges Datum in den Fokus: Am 12. Februar folgen die Q1-Zahlen.

Die wichtigsten Fakten:
- Aktueller Kurs bei 257 Euro – nur noch 2,3 Prozent unter dem Allzeithoch
- NVIDIA-Partnerschaft: Erlanger Werk wird 2026 zur ersten vollständig KI-gesteuerten Fabrik
- Hauptversammlung und Q1-Zahlen am 12. Februar erwartet
- Analysten rechnen mit höherer Dividende von 5,61 Euro je Aktie

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NVIDIA-Deal befeuert Fantasie

Die auf der CES 2026 vorgestellte Kooperation nimmt konkrete Formen an. Gemeinsam entwickeln Siemens und NVIDIA ein „Industrial AI Operating System", das die gesamte industrielle Wertschöpfungskette revolutionieren soll. Das Herzstück: Das Siemens-Elektronikwerk in Erlangen wird zur weltweit ersten vollständig KI-gesteuerten, adaptiven Fertigungsstätte umgebaut.

NVIDIA liefert die KI-Infrastruktur, Siemens steuert hunderte Industrial-AI-Experten sowie führende Hard- und Softwarelösungen bei. Ergänzend lancierte der Konzern den „Digital Twin Composer" – eine neue Software, die ab Mitte 2026 auf dem Siemens Xcelerator Marketplace verfügbar sein wird. Neun neue KI-gestützte Copiloten für Lösungen wie Teamcenter, Polarion und Opcenter runden das Paket ab.

Analysten überwiegend konstruktiv

UBS und Goldman Sachs bewerten die Aktie mit „Buy", während Barclays mit „Underweight" vorsichtiger agiert. Das durchschnittliche Kursziel der Analystengemeinde liegt bei 255 Euro – knapp unter dem aktuellen Niveau. Für das Gesamtjahr 2026 erwarten Experten einen Gewinn je Aktie von 10,86 Euro.

Q1-Zahlen als nächster Lackmustest

Am 12. Februar steht die Jahreshauptversammlung in der Olympiahalle München an. Gleichzeitig veröffentlicht Siemens die Quartalszahlen für das erste Geschäftsquartal 2026. Im Vorjahresquartal lag der Gewinn je Aktie noch bei 2,42 Euro, im letzten Quartal waren es nur noch 2,07 Euro – ein Rückgang, den der Konzern im aktuellen Zahlenwerk kompensieren muss. Der Quartalsumsatz war zuletzt um knapp 3 Prozent auf 21,43 Milliarden Euro gestiegen.

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