Siemens Aktie: Dividende steigt
Siemens erhöht die Dividende erneut und markiert gleichzeitig ein neues Jahreshoch. Der Münchner Technologiekonzern setzt damit seine Strategie steigender Ausschüttungen fort – während die jüngsten Quartalszahlen ein gespaltenes Bild zeigen. Gleichzeitig trennt sich das Unternehmen von einer Sparte, die nicht ins Kerngeschäft passt.
Die wichtigsten Fakten:
- Dividende steigt von 5,20 auf 5,35 Euro je Aktie
- Ausschüttung erfolgt am 17. Februar
- Aktie notiert nahe dem 52-Wochen-Hoch
- Altair-Sparte wird abgestoßen
Ausschüttung wächst kontinuierlich
Die neue Dividende von 5,35 Euro bedeutet eine Erhöhung um knapp 3 Prozent. Über die vergangenen zehn Jahre hat Siemens die Ausschüttung von 3,30 Euro auf das aktuelle Niveau gesteigert – ein durchschnittliches jährliches Plus von 5 Prozent. Die Ausschüttungsquote bleibt mit rund 40 Prozent moderat.
Konkret: Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von etwa 192 Milliarden Euro ergibt sich eine Dividendenrendite von 2,2 Prozent. Der Ex-Dividenden-Tag ist der 13. Februar.
Portfolio wird fokussiert
Siemens verkauft die Resource Solution Division der Altair-Einheit an LER TechForce. Die Sparte umfasst Engineering-Personaldienstleistungen und passt strategisch nicht zum Kerngeschäft der Simulationssoftware, für die Altair übernommen wurde.
Die Transaktion betrifft Kundenverträge und Mitarbeiter. Siemens konzentriert sich damit stärker auf Software- und Automatisierungslösungen.
Gemischte Signale aus den Quartalszahlen
Der jüngste Quartalsbericht fiel zwiespältig aus. Der Umsatz übertraf mit 24,94 Milliarden US-Dollar die Analystenschätzungen von 21,49 Milliarden deutlich. Beim Gewinn je Aktie verfehlte Siemens jedoch die Erwartungen: 1,22 US-Dollar statt prognostizierter 1,61 US-Dollar.
Für das laufende Geschäftsjahr 2026 rechnet der Konzern mit einem Ergebnis je Aktie zwischen 6,08 und 6,43 US-Dollar. Die nächsten Zahlen folgen am 12. Februar.
Analysten uneins über Bewertung
Die Einschätzungen der Analysten gehen auseinander. Sanford C. Bernstein und Evercore ISI vergaben zuletzt Outperform-Ratings. Morgan Stanley stufte hingegen von Overweight auf Equal Weight herab, Barclays empfiehlt die Aktie zum Untergewichten.
Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 255 Euro. Damit sehen Analysten noch ein begrenztes Aufwärtspotenzial von etwa 3 Prozent.
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