Shell Aktie: Gewinnaussichten glänzen!
Shell startet in den April mit einem Aktienkurs auf dem höchsten Stand seit fast 20 Jahren — und einem vollen Terminkalender. Bereits am 8. April folgt das Handelsupdate für das erste Quartal 2026, kurz darauf die Hauptversammlung im Mai. Die Vorzeichen sind stark, doch die Agenda wird komplexer.
Analysten erhöhen Gewinnerwartungen
Rückenwind kommt vor allem aus dem Energiemarkt. Seit dem Ausbruch von Spannungen rund um die Straße von Hormus — durch die rund 20 Prozent des weltweiten Rohöl- und LNG-Handels fließen — hat Brent-Rohöl deutlich angezogen. Analysten haben ihre Gewinnprognosen für das erste Quartal im Schnitt um 15 Prozent nach oben korrigiert. Nach einem letzten Quartalsbericht, der die Erwartungen knapp verfehlte, dürfte das Update am 8. April zeigen, ob sich die gestiegenen Rohstoffpreise auch in den Margen niederschlagen.
Parallel läuft das laufende Aktienrückkaufprogramm auf Hochtouren. Am gestrigen Mittwoch kaufte Shell rund 2,4 Millionen eigene Aktien zurück — bei einem Handelsvolumen, das etwa das 1,4-Fache des 20-Tage-Durchschnitts erreichte. Es ist bereits das 17. Quartal in Folge mit Rückkäufen von mindestens drei Milliarden Dollar. Hinzu kommen eine Dividendenerhöhung um vier Prozent und ein neues Rückkaufprogramm über 3,5 Milliarden Dollar.
Aktionärsresolutionen und Australien-Risiko
Auf der Hauptversammlung am 19. Mai könnte es unruhiger werden. Die Klimainitiative Follow This hat gemeinsam mit 23 institutionellen Investoren — mit zusammen 1,5 Billionen Euro verwaltetem Vermögen — neue Aktionärsresolutionen eingereicht. Anders als in früheren Jahren fordern diese keine Paris-konformen Emissionsziele, sondern konkrete Strategien zur Wertschöpfung unter Szenarien sinkender Öl- und Gasnachfrage. Ein Strategiewechsel, der die Debatte auf finanzielle Kennzahlen verlagert.
Zusätzlich warnt Shell vor politischen Risiken in Australien. Die dortige Regierung prüft eine Sondersteuer auf LNG-Exporte. Shell Australia hat bereits signalisiert, dass kurzfristige Steuermaßnahmen langfristige Investitionsentscheidungen gefährden könnten — gerade in einem Moment, in dem die globale LNG-Nachfrage durch die geopolitischen Verwerfungen stark gestiegen ist.
Mit dem Quartalsbericht am 8. April steht der erste echte Stresstest für die hohen Erwartungen an. Die Aktie notiert aktuell rund 23 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt — Spielraum für Enttäuschungen ist kaum vorhanden.
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