Das abgelaufene Geschäftsjahr glänzte bei SFC Energy nicht mit Umsatzrekorden, sondern mit einem strategischen Umbau. Kurz vor der morgigen Vorlage des geprüften Jahresabschlusses honorieren Marktexperten den wachsenden Fokus auf den Verteidigungssektor mit deutlichen Kurszielanhebungen. Der Brennstoffzellenhersteller profitiert zunehmend von seiner Neuausrichtung.

Profitabilität schlägt Umsatzwachstum

Obwohl der Gesamtumsatz 2025 aufgrund makroökonomischer Unsicherheiten und der US-Zollpolitik bei 143,3 Millionen Euro nahezu stagnierte, übertraf das bereinigte EBITDA mit 16,7 Millionen Euro die Erwartungen. Basis dafür war ein starkes Schlussquartal. Für das laufende Jahr rechnet der Vorstand mit einer höheren Planungssicherheit. Der Umsatz soll auf 150 bis 160 Millionen Euro steigen, während das bereinigte EBITDA überproportional auf 20 bis 24 Millionen Euro klettern soll.

Haupttreiber dieser Entwicklung ist das margenstarke Verteidigungsgeschäft. Das Management plant, den reinen Defense-Anteil am Konzernumsatz 2026 von rund 10 auf 15 bis 20 Prozent auszubauen. Inklusive ziviler Sicherheitsanwendungen sollen künftig rund 60 Prozent der Erlöse aus diesem Bereich stammen. Diese Perspektive sorgt im Vorfeld der endgültigen Zahlen bei mehreren Analysehäusern für positive Reaktionen:

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  • First Berlin: Kursziel von 21 auf 22 Euro erhöht (Kaufempfehlung bestätigt)
  • Warburg Research: Kursziel von 18 auf 20 Euro angehoben
  • Berenberg: Einstufung auf „Buy" hochgesetzt

Operative Fortschritte stützen den Kurs

Flankiert wird die Strategie durch operative Fortschritte wie den Aufbau einer US-Produktion, ein profitables Wasserstoff-Geschäft in Dänemark und neue Produkte zur Drohnenabwehr. Zudem stärkt ein neuer Rahmenvertrag über 1,5 Millionen Euro für mobile Überwachungssysteme in Polen die Präsenz in Mitteleuropa. An der Börse spiegelt sich dieser operative Fortschritt wider: Mit einem gestrigen Schlusskurs von 14,06 Euro verzeichnet das Papier seit Jahresbeginn ein solides Plus von 10,53 Prozent.

Die finanzielle Tragfähigkeit dieser Expansion wird sich bereits morgen, am 26. März, mit der detaillierten Bilanzstruktur des geprüften Jahresabschlusses zeigen. Im Anschluss präsentiert sich das Unternehmen am 16. April auf den Metzler Small Cap Days, bevor am 15. Mai die Ergebnisse des ersten Quartals anstehen.

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