Hensoldt-Aktie: Unfassbarer Irrtum?!
Die Hensoldt-Aktie steht aktuell im Widerspruch zwischen stark wachsender Nachfrage und operativen Herausforderungen bei der Umsetzung. Ein deutlich gestiegener Auftragsbestand trifft auf begrenzte Produktionskapazitäten und sollte damit auch an den Börsen eine Rolle spielen. Nach rund -2,7 % Verlust am gestrigen Dienstag und davor rund 9 % Verlust innerhalb von fünf Tagen jedoch dominiert ein anderer Verdacht. Bei 72,10 Euro ist die Aktie klar im Abwärtstrend, weil die Börsen die aktuellen Rüstungschancen ohnehin für die gesamte Branche als schwach einschätzt. Bitter.
Hensoldt: Einfach so nach unten
Dabei sind die bekannten Zahlen zumindest vergleichsweise ordentlich oder gar gut.
Im vergangenen Jahr stiegen die Auftragseingänge um 62 % und führten zu einem Rekordbestand von 8,83 Milliarden Euro. Dem gegenüber stand ein Umsatzwachstum von lediglich 9,6 % auf 2,455 Milliarden Euro. Diese Entwicklung verdeutlicht die bestehende Lücke zwischen Auftragseingang und tatsächlicher Abarbeitung.
Als Reaktion darauf hat das Unternehmen eine umfangreiche Investitionsoffensive gestartet. Zwischen 2025 und 2027 sollen rund eine Milliarde Euro in den Ausbau der Produktionskapazitäten fließen oder teils geflossen sein. Neue Anlagen entstehen unter anderem an Standorten wie Aalen, um die Umsetzungsgeschwindigkeit zu erhöhen.
Auch personell wird deutlich aufgestockt. Rund 1.600 neue Mitarbeiter sollen im laufenden Jahr eingestellt werden, was einem signifikanten Ausbau der Belegschaft entspricht. Ergänzt wird diese Strategie durch gezielte Zukäufe wie den niederländischen Optronik-Spezialisten Nedinsco, dessen Integration bis Mitte 2026 geplant ist.
Dazu will Hensoldt die Lieferketten sichern. Eine Vereinbarung mit United Monolithic Semiconductors sieht die Lieferung von 900.000 Hochleistungschips bis 2030 vor. Diese Komponenten sind essenziell für die Radar- und Sensorsysteme des Unternehmens.
Neben dem Kerngeschäft treibt Hensoldt auch neue Projekte voran. Dazu zählen Pläne für eine europäische Satellitenkonstellation in Zusammenarbeit mit Partnern wie Helsing und Kongsberg Defence & Aerospace. Ziel ist der Aufbau einer Infrastruktur für Aufklärung und Zielerfassung aus dem Weltraum.
Analysten sehen durchaus steigende Kurse. Nur die Börsen zögern etwas. Aktuell ging es wie oben beschrieben kräftig abwärts. Von den hohen Kurszielen der Analysten ist gegenwärtig wenig zu sehen.
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