ServiceNow Aktie: Starkes Comeback
ServiceNow hat im März 2026 eine bemerkenswerte Erholung hingelegt. Nach einem 30-prozentigen Kursrückgang seit Jahresbeginn legte die Aktie in den vergangenen 30 Tagen rund 16 Prozent zu — getrieben von einer strategischen Partnerschaft im Telekommunikationssektor, einem millionenschweren Aktienkauf des CEO und soliden Quartalszahlen.
Telekom-Partnerschaft als Kurstreiber
Den stärksten Impuls lieferte die Anfang März auf dem Mobile World Congress angekündigte Kooperation mit NTT DOCOMO und StarHub. Gemeinsam wollen die drei Unternehmen autonomes Roaming zwischen Mobilfunknetzen ermöglichen: Störungen sollen künftig in Echtzeit erkannt und behoben werden — ohne manuellen Eingriff.
Die technische Validierung läuft, der kommerzielle Start ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Für ServiceNow bedeutet die Partnerschaft eine klare Ausweitung des Geschäftsmodells: weg vom klassischen IT-Workflow-Tool, hin zum KI-Orchestrator für komplexe, grenzüberschreitende Infrastrukturen.
Parallel dazu kaufte CEO Bill McDermott Aktien im Wert von drei Millionen US-Dollar am offenen Markt — ein Signal, das Investoren offenbar nicht ignorierten.
Starke Q4-Zahlen, verhaltene Reaktion
Die Zahlen für das vierte Quartal 2025 überzeugten auf breiter Front. Der Abonnementumsatz stieg um 21 Prozent auf 3,47 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie lag mit 0,92 US-Dollar über der Analystenschätzung von 0,89 US-Dollar, der Gesamtumsatz mit 3,57 Milliarden ebenfalls leicht über den Erwartungen.
Besonders auffällig: Die aktuellen verbleibenden Leistungsverpflichtungen (cRPO) erreichten 12,85 Milliarden US-Dollar — ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr und nahezu eine Verdoppelung gegenüber dem Wert von 6,94 Milliarden aus dem vierten Quartal 2022. Das unterstreicht die anhaltend hohe Nachfrage nach der Plattform.
Für das Gesamtjahr 2026 erwartet ServiceNow einen Abonnementumsatz zwischen 15,53 und 15,57 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von rund 20 Prozent entspräche. Die operative Marge soll auf 32 Prozent steigen, die Free-Cash-Flow-Marge auf 36 Prozent.
KI als Wachstumsmotor
Ein zentrales Thema für Investoren ist die KI-Produktlinie. Der Jahresvertragswert von Now Assist erreichte 600 Millionen US-Dollar — und soll sich 2026 verdoppeln. Im vierten Quartal 2025 mehr als verdoppelte sich der Neuabschluss-ACV von Now Assist im Jahresvergleich.
Mit dem neuen AI Control Tower können Unternehmen KI-Agenten verschiedener Anbieter — darunter Microsoft und Salesforce — zentral steuern und überwachen. Das positioniert ServiceNow als Governance-Schicht in einer zunehmend fragmentierten KI-Landschaft.
CEO McDermott tritt dabei aktiv dem Narrativ entgegen, KI werde klassische Softwareanbieter überflüssig machen. Sein Argument: Workflow-Orchestrierung liefert die Verlässlichkeit und Steuerbarkeit, die reine KI-Modelle allein nicht bieten können. Jefferies teilt diese Einschätzung und sieht ServiceNow — neben Meta, Spotify und Snowflake — als einen der Titel, die durch KI-Disruptionsängste zu Unrecht abgestraft wurden.
Das Aktienrückkaufprogramm wurde um weitere fünf Milliarden US-Dollar aufgestockt, ein beschleunigter Rückkauf über zwei Milliarden US-Dollar ist bereits eingeplant. Institutionelle Investoren halten rund 88 Prozent der Aktien — ein Hinweis auf anhaltend hohes Vertrauen in die langfristige Entwicklung.
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