Seabridge Gold Aktie: Strategischer Wechsel
Seabridge Gold steht vor wegweisenden Wochen. Während der langjährige Finanzchef Chris Reynolds seinen Rückzug angekündigt hat, rückt die Suche nach einem Partner für das zentrale KSM-Projekt verstärkt in den Fokus. Zudem wartet das Unternehmen auf ein entscheidendes Gerichtsurteil in British Columbia, das über die langfristige Sicherheit der Umweltzertifikate entscheiden wird.
Neuausrichtung in der Führungsetage
Nach 15 Jahren im Amt wird Finanzvorstand (CFO) Chris Reynolds zum 31. März in den Ruhestand treten. Als Nachfolger hat das Unternehmen Greg Martin bestellt, der bereits Anfang März eintritt, um eine reibungslose Übergabe zu gewährleisten. Martin bringt Erfahrung von Nevada Copper und SSR Mining mit.
Das Management verknüpft diese Personalie explizit mit der strategischen Priorität, einen Joint-Venture-Partner für das KSM-Projekt zu finden. Martins Expertise in solchen Verhandlungen gilt als entscheidender Faktor für die kommenden Monate. Parallel dazu wurde Hassan Esmaeili zum Vice President Finance befördert.
Die Ziele für 2026 im Blick
Der Führungswechsel erfolgt nach einem gemischten Geschäftsjahr. In der internen Bewertung für 2025 erhielt Seabridge lediglich die Note „D+“. Ausschlaggebend dafür war primär das Verfehlen des Ziels, eine Partnerschaft für das Kupfer-Gold-Projekt KSM abzuschließen – ein Kriterium, das mit 25 % in die jährliche Bewertung einfloss.
Trotz dieses Rückschlags wurden 14 von 16 operativen Zielen erreicht, was einer Quote von 88 % entspricht. Dazu gehörten unter anderem die Sicherung einer Finanzierung in Höhe von 100 Millionen US-Dollar sowie Fortschritte bei der Exploration.
- Neuer CFO: Greg Martin (ab 31. März)
- Produktionsziel KSM: >1 Mio. Unzen Gold jährlich (laut Studie 2022)
- Frist: Gerichtsurteil in British Columbia bis Ende März erwartet
- Exploration: Erste Ressourcenschätzung für Snip North für 2026 geplant
Rechtliche Hürden und Ausblick
Anleger richten ihre Aufmerksamkeit aktuell auf den Supreme Court von British Columbia. Bis Ende März wird ein Urteil darüber erwartet, ob das KSM-Projekt als „substanziell begonnen“ eingestuft wird. Dieser Status ist rechtlich zwingend erforderlich, um die Umweltgenehmigungen dauerhaft aufrechtzuerhalten. Kann Seabridge diese Hürde im ersten Anlauf nehmen?
Neben den juristischen Entwicklungen bleibt die Exploration ein Kernfaktor. Nach einer Bohrkampagne über mehr als 24.000 Meter im Jahr 2025 bereitet das Unternehmen für das laufende Jahr die erste Ressourcenschätzung für das Ziel Snip North vor.
Der März markiert für Seabridge Gold somit einen Wendepunkt. Mit dem Amtsantritt von Greg Martin und dem zeitgleich erwarteten Gerichtsurteil klärt sich die strategische Ausgangslage. Diese Ereignisse werden bestimmen, ob das Unternehmen die notwendige Planungssicherheit erhält, um die bisher festgefahrenen Verhandlungen über eine Partnerschaft erfolgreich abzuschließen.
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