Schott Pharma Aktie: Neues Jahrestief
Nach der Hauptversammlung und dem anschließenden Dividendenabschlag sucht die Aktie von Schott Pharma an der Börse nach einem festen Boden. Während die Aktionäre von einer stabilen Ausschüttung profitieren, markiert das Papier auf dem aktuellen Kursniveau einen neuen Tiefpunkt. Kann die operative Stärke den Abwärtstrend pünktlich zum nächsten Quartalsbericht am 11. Februar endlich brechen?
Dividende als technischer Faktor
Auf der jüngsten Hauptversammlung stimmten die Anteilseigner dem Vorschlag der Verwaltung mit großer Mehrheit zu. Für das Geschäftsjahr 2025 wird eine Dividende von 0,18 Euro je Aktie ausgeschüttet. Dies entspricht einer Quote von rund 18 Prozent des Konzernergebnisses.
Am gestrigen Mittwoch wurde die Aktie bereits „Ex-Dividende“ gehandelt. Dieser Vorgang sorgt für einen rein technischen Kursrückgang in Höhe der Bruttodividende, da der Betrag vom Kurswert abgeschlagen wird. Die tatsächliche Gutschrift auf den Konten der Anleger erfolgt am Freitag, den 06. Februar.
Wichtige Eckdaten zur aktuellen Lage:
* Dividende: 0,18 € je Aktie (Auszahlung am 06.02.2026)
* Performance 12 Monate: -39,95 %
* 52-Wochen-Tief: 13,98 € (erreicht am 05.02.2026)
* Nächster Termin: 11.02.2026 (Quartalsmitteilung Q1)
Charttechnische Extremsituation
Unabhängig vom Dividendenabschlag bleibt die Lage für das Papier herausfordernd. Mit einem aktuellen Kurs von 13,98 Euro notiert die Aktie exakt auf ihrem 52-Wochen-Tief. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von 21,51 Euro hat sich damit auf deutliche 35 Prozent ausgeweitet.
Allerdings deutet der Relative-Stärke-Index (RSI) auf eine potenzielle Gegenbewegung hin: Mit einem Wert von 24,8 gilt der Titel als technisch stark überverkauft. Ein solcher Wert signalisiert Marktbeobachtern oft, dass die Verkaufsdynamik erschöpft sein könnte, sofern fundamentale Impulse die Wende unterstützen.
Fokus auf den 11. Februar
Die notwendigen Impulse könnten bereits in der kommenden Woche folgen. Am 11. Februar veröffentlicht das Unternehmen die Ergebnisse für das erste Geschäftsquartal 2026. Marktbeobachter achten dabei besonders auf die Dynamik im Bereich der injizierbaren Medikamente. Da große Pharmaunternehmen zuletzt ein anhaltendes Wachstum bei GLP-1-Präparaten zur Gewichtsreduktion vermeldeten, steht die Frage im Raum, inwieweit Schott Pharma als Zulieferer von Spritzensystemen davon bereits im abgelaufenen Quartal profitieren konnte.
Hält der Verkaufsdruck bis zur Zahlenvorlage an, bildet die psychologisch wichtige Marke von 13,98 Euro die erste Verteidigungslinie für die Bullen. Enttäuscht der Quartalsbericht am nächsten Mittwoch jedoch bei Umsatz oder Marge, droht eine Ausweitung der Talfahrt unter das aktuelle Jahrestief.
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