Es war vielleicht kein Zufall, dass die USA für ihren Angriff auf Venezuela und die Verschleppung von Präsident Maduro und dessen Frau die Nacht von Freitag auf Samstag auswählten. Denn damit bleibt eine kurzfristige Reaktion der Ölpreise aus und die Märkte können erst am Montag, vielleicht mit etwas kühlerem Kopf, reagieren. Momentan bleiben noch viele Dinge ungeklärt, doch Auswirkungen auf den Welthandel könnte das Geschehen durchaus nehmen.

Da die Ölproduktion von Venezuela schon seit Längerem deutlich unter Rekordwerten liegt und die Ölproduktion höher als nötig ausfällt, sind akut keine allzu dramatischen Veränderungen zu erwarten. Allerdings ist es nicht unwahrscheinlich, dass der (vermutlich völkerrechtswidrige) Überraschungsangriff der USA noch einen längeren Rattenschwanz nach sich ziehen dürfte. Abzuwarten bleiben internationale Reaktionen, etwa seitens der OPEC-Staaten und China. Ein großes Thema sind zudem die gigantischen Ölreserven im Land.

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SBO hängt am Ölpreis

Für die OPEC-Staaten wäre es derzeit ein leichtes, den Wegfall der Produktion in Venezuela ausgleichen zu können. Man könnte aber auch gezielt auf Preissteigerungen hoffen und sich zurückhalten. Momentan lassen sich darüber nur Spekulationen anstellen. Klar ist aber, dass die SBO-Aktie von den Ölpreisen noch immer schwer abhängig ist und die Anleger daher genau hinsehen werden.

Zwar bemüht sich SBO darum, sich in Zukunft breiter aufzustellen und beispielsweise bei der Geothermie eine größere Rolle zu spielen. Doch das Geschäft als Ausrüster für Öl- und Gasfelder bleibt noch eine Weile das hauptsächliche Standbein. In diesem Segment lässt die Auftragslage zu wünschen übrig, da niedrige Ölpreise das Interesse an neuen Projekten niedrig hält. Im Falle steigender Ölpreise könnte die Lage sich für SBO daher nachhaltig aufhellen.

Chaostage voraus?

SBO selbst hält einen Ölpreis zwischen 70 und 90 US-Dollar je Barrel für gesund für die Industrie und damit wahrscheinlich auch für das eigene Unternehmen. In einer Welt, in der die regelbasierte Ordnung vermehrt mit Füßen getreten wird und gewaltsame Angriffe immer mehr zur Normalität zu werden scheinen, sind derartige Preisregionen wohl nicht als unerreichbar anzusehen. Ob durch die Eskalation in Venezuela nun schon eine entsprechende Spirale losgetreten wurde, bleibt aber noch abzuwarten.

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