SAP bereitet sich auf die anstehende Hauptversammlung vor und präsentiert Aktionären einen konkreten Ausschüttungsvorschlag. Gleichzeitig treibt der Softwarekonzern einen tiefgreifenden strategischen Umbau seiner KI-Sparte voran, der das bisherige Geschäftsmodell grundlegend verändert.

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Für das abgelaufene Geschäftsjahr planen Aufsichtsrat und Vorstand eine Dividende von 2,50 Euro je Anteilsschein. Aktionäre stimmen auf der virtuellen Hauptversammlung am 5. Mai über diesen Vorschlag ab. Diese Ausschüttung sowie laufende Aktienrückkäufe – bis Ende März erwarb das Unternehmen bereits knapp 9,9 Millionen eigene Papiere – sollen das Vertrauen der Investoren stärken. Das Marktumfeld zeigte sich zuletzt herausfordernd, was sich in einem Kursverlust von rund 27 Prozent seit Jahresbeginn widerspiegelt. Am heutigen Montag verzeichnete der Titel bei 147,30 Euro immerhin eine leichte Erholung.

Strategiewechsel im KI-Segment

Ein zentraler Treiber für die zukünftige Entwicklung ist die Neuausrichtung der Software-Angebote. Ab Juli 2026 ersetzt SAP das klassische Abonnementmodell durch eine verbrauchsbasierte Abrechnung für KI-Dienste. Anwender zahlen dann primär für die tatsächliche Nutzung der Funktionen. Parallel dazu etabliert CEO Christian Klein eine neue Unternehmenseinheit, die maßgeschneiderte KI-Lösungen in direkter Zusammenarbeit mit Kunden entwickelt. Dieser Wechsel von wiederkehrenden, planbaren Einnahmen hin zu einem nutzungsabhängigen System stellt einen signifikanten Einschnitt in die Erlösstruktur dar.

Wichtige Termine im Überblick

  • 23. April 2026: Veröffentlichung der Ergebnisse für das erste Quartal
  • 5. Mai 2026: Virtuelle Hauptversammlung und Nachweisstichtag für die Dividende
  • 8. Mai 2026: Geplante Auszahlung der Dividende

Die Vorlage der Quartalszahlen am 23. April liefert den nächsten konkreten Indikator für den operativen Erfolg des Umbaus. Analysten richten ihren Fokus dabei besonders auf den Auftragseingang im Cloud-Geschäft. Ein zusätzlicher Faktor für die mittelfristige Kursentwicklung bleibt das seit September 2025 laufende Wettbewerbsverfahren der Europäischen Kommission, dessen Ausgang weiterhin offen ist.

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