Santhera Pharmaceuticals hat die eigenen Erwartungen für das vergangene Geschäftsjahr deutlich übertroffen. Während das Unternehmen operativ auf der Überholspur fährt und die Expansion in Europa vorantreibt, reagierte der Aktienmarkt am Donnerstag überraschend unterkühlt. Dieser Widerspruch zwischen starken Fundamentaldaten und kurzfristigem Kursdruck prägt derzeit das Bild.

Mit einem Gesamtumsatz von 77,4 Millionen CHF lieferte Santhera fast das Doppelte des Vorjahreswerts ab. Damit landete das Ergebnis signifikant über der ursprünglichen Zielmarke von maximal 70 Millionen CHF. Besonders der US-Erfolg des Hoffnungsträgers Agamree zahlte sich aus: Weil die dortigen Erlöse die Marke von 100 Millionen USD knackten, floss eine Meilensteinzahlung des Partners Catalyst in die Kasse.

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Ziel: Cashflow-Breakeven 2026

Finanziell scheint der Weg für die kommenden Monate geebnet. Zwar wies die Bilanz zum Jahresende liquide Mittel von 22,4 Millionen CHF aus, doch darin ist der 40-Millionen-USD-Deal mit Nxera aus dem Januar noch gar nicht enthalten. Das Management hält unverändert an dem Ziel fest, bereits im dritten Quartal 2026 die Gewinnschwelle beim Cashflow zu erreichen. Parallel dazu bereitet Santhera den Markteintritt in Italien und den nordischen Ländern vor, nachdem der Launch in Großbritannien bereits im Frühjahr 2025 erfolgte.

Überverkauft trotz Rekordjahr?

Trotz der positiven Nachrichten schloss die Aktie am Donnerstag bei 17,46 Euro schwächer. Der Blick auf die technischen Indikatoren offenbart jedoch eine interessante Konstellation: Mit einem RSI von 21,8 gilt der Titel aktuell als technisch überverkauft. Dass der Wert trotz des jüngsten Rücksetzers seit Jahresbeginn noch immer rund 27 Prozent im Plus notiert, verdeutlicht die grundsätzlich robuste Verfassung des Biotech-Unternehmens.

Die vollständigen Jahreszahlen wird Santhera am 28. April 2026 vorlegen. Bis dahin dürfte der Fokus vor allem auf den Fortschritten bei der Erstattung in Spanien und den geplanten Markteinführungen im ersten Halbjahr liegen. Gelingt der planmäßige Roll-out in den neuen Märkten, rückt das Erreichen des Cashflow-Breakeven im Herbst in greifbare Nähe.

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