Santacruz Silver legt zum Jahresende operativ nach. Im vierten Quartal 2025 zog die Produktion gegenüber dem Vorquartal spürbar an – vor allem, weil die Mine Bolívar nach Problemen wieder Tritt fasste. Das Update kommt kurz nach dem Nasdaq-Listing im Januar. Doch wie belastbar ist der Produktionssprung?

Bolívar-Mine sorgt für Rückenwind

In den drei Monaten bis zum 31. Dezember 2025 erreichte die konsolidierte Produktion 3,74 Mio. Silberäquivalent-Unzen. Das entspricht einem Plus von 9% gegenüber dem dritten Quartal.

Beim Silber selbst meldete das Unternehmen 1,34 Mio. Unzen – 8% mehr als im Vorquartal. Auch die Nebenmetalle legten zu: Zink stieg um 10% auf 23.846 Tonnen, Blei um 15% auf 3.000 Tonnen.

Der wichtigste Treiber war die Erholung der Bolívar-Mine in Bolivien. Dort sprang die Silberäquivalent-Produktion gegenüber Q3 2025 um 34% nach oben. Hintergrund: Nach einem Hochwasserereignis im Mai 2025 liefen zuletzt Sanierungs- und Wiederherstellungsarbeiten.

Auf Gesamtjahressicht kam Santacruz Silver 2025 auf 14,4 Mio. Silberäquivalent-Unzen.

Die wichtigsten Kennzahlen (Q4 2025):
- Silberäquivalent gesamt: 3,74 Mio. Unzen (+9% ggü. Q3)
- Silber: 1,34 Mio. Unzen (+8% ggü. Q3)
- Zink: 23.846 Tonnen (+10% ggü. Q3)
- Blei: 3.000 Tonnen (+15% ggü. Q3)
- Kupfer: 287 Tonnen

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Nasdaq-Listing und Pläne für 2026

Die Produktionsmeldung folgt auf die jüngste Höherstufung an die Nasdaq Capital Market: Seit dem 21. Januar wird die Aktie dort gehandelt. Das Unternehmen verbindet damit das Ziel, die Liquidität zu erhöhen und mehr US-Anleger zu erreichen.

Für 2026 stellte Santacruz Silver außerdem Wachstumsinitiativen in Aussicht. Genannt werden Verbesserungen in der Zimapán-Mine in Mexiko sowie die geplante Wiederaufnahme der Produktion in der Esperanza-Mine (Caballo-Blanco-Gruppe).

Silbermarkt: Engere Versorgung als Thema

Das operative Update fällt in ein Umfeld, in dem Marktanalysen auf einen möglichen strukturellen Angebotsengpass bei Silber verweisen. Als Treiber gilt vor allem steigende industrielle Nachfrage – etwa durch Elektrifizierung und Solarenergie. Damit bleibt der Sektor stark von der Frage geprägt, wie schnell Angebot und Industriebedarf künftig auseinanderlaufen.

Als nächster Gradmesser gilt, ob sich die Erholung in Bolívar im laufenden Jahr stabil fortsetzt und wie zügig die für 2026 genannten Maßnahmen in Zimapán und Esperanza umgesetzt werden.

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