Vom Geheimtipp zum Spitzenreiter: Santacruz Silver Mining belegt Platz eins der 2026 TSX Venture 50 – nach einem Kursanstieg von 1.103 % und einem Marktwachstum von 1.137 % im Jahr 2025. Hinter diesen Zahlen steckt eine operative und finanzielle Transformation, die das Unternehmen grundlegend verändert hat.

Operativer Rückenwind trotz Rückschlägen

Das vierte Quartal 2025 zeigte deutliche Erholung: Die Produktion stieg auf 3,74 Millionen Silberäquivalent-Unzen – ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorquartal. Haupttreiber war die Bolivar-Mine in Bolivien, die ihren Output um 34 % steigerte. Zusätzliche Beiträge kamen von erhöhter Zinkproduktion in der Porco-Mine sowie verbesserten Ergebnissen der San-Lucas-Gruppe.

Das Gesamtjahr 2025 verlief dennoch holprig. Schwere Überschwemmungen im Mai blockierten den Zugang zu zentralen Abbaubereichen der Bolivar-Mine und drückten die Jahresproduktion um 11 % auf 14,4 Millionen Silberäquivalent-Unzen. Die Sanierungsarbeiten schreiten planmäßig voran – die vollständige Wiederherstellung der Förderkapazität ist für das vierte Quartal 2026 angepeilt.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Santacruz Silver?

Solide Finanzen, neue Börsenpräsenz

Finanziell steht Santacruz auf stabilerem Fundament als noch vor einem Jahr. Nach der vollständigen Rückzahlung der Verbindlichkeiten aus der Glencore-Akquisition wies das Unternehmen zum Ende des dritten Quartals 2025 ein Working Capital von 69,2 Millionen US-Dollar aus. Der Umsatz der letzten zwölf Monate beläuft sich auf 305,27 Millionen US-Dollar, der Nettogewinn auf 59,61 Millionen US-Dollar – bei einer Gewinnmarge von 19,53 %. Die Eigenkapitalrendite liegt bei 36,11 %.

Seit dem 21. Januar 2026 ist Santacruz Silver zusätzlich an der NASDAQ unter dem Kürzel „SCZM" notiert. Das Doppellisting ergänzt die bestehenden Handelsplätze TSX Venture Exchange (SCZ) und Frankfurter Wertpapierbörse (1SZ) und erschließt dem Unternehmen einen breiteren institutionellen Investorenkreis in Nordamerika.

Silbermarkt als struktureller Rückenwind

Der globale Silbermarkt liefert einen konstruktiven Rahmen. Die weltweite Minenproduktion soll 2026 auf 820 Millionen Unzen steigen – ein Zehnjahreshoch. Dennoch besteht weiterhin ein strukturelles Angebotsdefizit, das die operative Ausgangslage für Produzenten wie Santacruz stützt.

Für 2026 steht die vollständige Normalisierung der Bolivar-Mine im Mittelpunkt. Gelingt die planmäßige Wiederherstellung der Förderkapazität bis Ende des Jahres, kann das Management seinen Fokus auf Wachstum über das gesamte Portfolio aus vier produzierenden Minen in Bolivien und Mexiko richten. Die nächsten Quartalszahlen folgen am 30. April 2026.

Santacruz Silver-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Santacruz Silver-Analyse vom 11. März liefert die Antwort:

Die neusten Santacruz Silver-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Santacruz Silver-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 11. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Santacruz Silver: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...