SanDisk steht heute im Zeichen eines massiven Aktienverkaufs durch den ehemaligen Mutterkonzern Western Digital. Für rund 3,17 Milliarden US-Dollar wechselt ein großes Aktienpaket den Besitzer, um Schulden abzubauen. Doch was bedeutet dieser Schritt für die Kursentwicklung der erst vor einem Jahr abgespaltenen SanDisk?

Details der Transaktion

Western Digital trennt sich von 5.821.135 SanDisk-Aktien zu einem Festpreis von 545,00 US-Dollar pro Stück. Der Verkauf erfolgt im Rahmen eines sogenannten „Debt-for-Equity-Swap“. Dabei tauscht Western Digital die Anteile gegen eigene Schulden ein, die von den Konsortialbanken J.P. Morgan und BofA Securities gehalten werden.

Wichtig für Anleger: Es handelt sich um eine reine Sekundärplatzierung. SanDisk gibt keine neuen Aktien aus und erhält folglich auch kein frisches Kapital aus dem Verkauf. Die Gesamtzahl der ausstehenden Aktien bleibt unverändert, womit eine Verwässerung für bestehende Aktionäre ausbleibt.

Die Entflechtung schreitet voran

Mit diesem Schritt reduziert Western Digital seine Beteiligung deutlich auf rund 1,69 Millionen verbleibende Aktien. Fast genau ein Jahr nach dem Spin-off im Februar 2025 markiert diese Transaktion einen entscheidenden Punkt in der Trennung der beiden Speicher-Spezialisten.

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Dass der Platzierungspreis von 545,00 US-Dollar unter dem letzten Marktkurs lag, ist bei derartigen Blockplatzierungen üblich. Solche Abschläge dienen dazu, die notwendige Liquidität für das enorme Volumen sicherzustellen und Käufer für das große Paket zu gewinnen.

Kursdruck und Marktperspektive

Kurzfristig sorgte die Nachricht für Volatilität und drückte den Kurs im frühen Handel nach unten. Die zusätzliche Angebotsmenge am Markt muss erst verarbeitet werden. Dennoch werten Marktbeobachter den Schritt als notwendige Bereinigung: Der sogenannte „Overhang“ – also der potenzielle Verkaufsdruck durch die noch ausstehenden Anteile des Ex-Mutterkonzerns – schrumpft massiv.

Der heutige 19. Februar markiert den voraussichtlichen Abschluss der Transaktion. Damit verschwindet eine Unsicherheit, die den ansonsten starken Kursverlauf der letzten zwölf Monate phasenweise belastet hatte. Nach Abschluss des Verkaufs hält Western Digital nur noch einen Bruchteil seiner ursprünglichen Beteiligung, was den Fokus der Anleger wieder vollständig auf die operative Performance von SanDisk lenkt.

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