Salesforce Aktie: Entwicklungsperspektive gefordert
Salesforce baut seine KI-Offensive weiter aus. Mit „Agentforce Sales" startet das Unternehmen eine neue Plattform, die autonome KI-Agenten direkt in Vertriebsprozesse einbettet — rund um die Uhr, ohne menschliches Eingreifen. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Der Wettbewerb um KI-gestützte Unternehmenssoftware läuft auf Hochtouren.
Was Agentforce Sales leisten soll
Die neue Plattform übernimmt repetitive Aufgaben, erkennt Muster in Vertriebsdaten und schlägt automatisch nächste Handlungsschritte vor. Salesforce vermarktet sie als „digitale Belegschaft", die parallel zu menschlichen Teams arbeitet. Der Einstiegspreis liegt bei 125 US-Dollar pro Nutzer und Monat als Add-on, die vollständige Agentforce-1-Edition für den Vertrieb kostet 550 US-Dollar monatlich.
Ergänzt wird der Ausbau durch den geplanten „Help Agent" — ein KI-Assistent, der Nutzerfragen direkt innerhalb der jeweiligen Unternehmensumgebung beantwortet und dabei auf nutzerspezifische Daten zugreift. Damit reagiert Salesforce auf Kritik am bisherigen Hilfeportal.
Agentforce als Wachstumstreiber
Die Zahlen sprechen für eine wachsende Akzeptanz: Agentforce erreichte bis Ende des Geschäftsjahres 2026 einen annualisierten Umsatzlauf von rund 800 Millionen US-Dollar. Noch aussagekräftiger: Alle zehn größten Deals im vierten Quartal enthielten Agentforce-Komponenten — ein Hinweis darauf, dass die Plattform bei Großkunden zunehmend als Kernbestandteil gilt.
Der Druck, das KI-Angebot auszubauen, ist erheblich. Microsoft, ServiceNow und SAP verfolgen ähnliche Strategien und integrieren agentenbasierte KI in ihre eigenen Kernprodukte. Salesforce hat angekündigt, 15 Milliarden US-Dollar in KI-Initiativen rund um San Francisco zu investieren — inklusive eines KI-Inkubators und Qualifizierungsprogrammen.
Die Aktie notiert aktuell rund 22 Prozent unter dem Niveau vom Jahresbeginn und liegt deutlich unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts. Ob Agentforce Sales den nötigen Umsatzimpuls liefert, um diesen Rückstand aufzuholen, wird sich spätestens mit den nächsten Quartalszahlen zeigen — dann dürfte auch die Preisgestaltung der neuen Plattform auf den Prüfstand kommen.
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