Während ein innovatives Pilotprojekt in die Rente geschickt wird, dreht RWE bei der kommerziellen Offshore-Windkraft das Tempo hoch. Der Energiekonzern beendet den erfolgreichen Testlauf einer schwimmenden Windkraftanlage und sichert sich gleichzeitig wichtige Infrastruktur für neue Großprojekte in der Nordsee. Diese zweigleisige Strategie aus Technologieforschung und massiver Kapazitätserweiterung untermauert die langfristigen Wachstumspläne des Unternehmens.

Vom Pilotprojekt zur Marktreife

Nach fünf Jahren auf See wird der schwimmende Windenergiedemonstrator TetraSpar planmäßig im Sommer 2026 außer Betrieb genommen. Das Gemeinschaftsprojekt mit Stiesdal Offshore und TEPCO Renewable Power erfüllte alle Betriebsziele und lieferte mit einer Produktion von knapp 70 Millionen Kilowattstunden Strom wertvolle Daten. Solche Testläufe sind essenziell, um Windkraftanlagen in tiefen Gewässern wirtschaftlich nutzbar zu machen, wo fest im Meeresboden verankerte Fundamente technisch nicht umsetzbar sind. Die Demontage übernimmt das Spezialunternehmen Global Maritime.

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Milliardenmarkt Nordsee

Parallel zum Abschluss der Forschungsphase sichert sich der Konzern die nötige Basis für das kommerzielle Tagesgeschäft. Eine neue Vereinbarung mit Associated British Ports macht den Hafen von Lowestoft zum zentralen Knotenpunkt für die geplanten Windparks Vanguard West und East in Großbritannien. Gleichzeitig gab das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie grünes Licht für das Nordseecluster B. Diese zweite Ausbaustufe des deutschen Großprojekts wird das Portfolio um weitere 900 Megawatt Kapazität ergänzen.

Die konsequente Umsetzung dieser Pipeline spiegelt sich auch in der Bewertung am Kapitalmarkt wider. Mit einem Kursplus von gut 70 Prozent auf Sicht von zwölf Monaten notiert das Papier am Dienstag bei 56,20 Euro und bewegt sich damit in greifbarer Nähe zu seinem 52-Wochen-Hoch.

Der operative Fahrplan für die kommenden Jahre ist festgesteckt. Die Bauarbeiten auf See für das Nordseecluster B laufen im nächsten Jahr an, um die kommerzielle Inbetriebnahme Anfang 2029 zu gewährleisten. Die erste Phase des Projekts mit 660 Megawatt befindet sich bereits im Bau und wird Anfang 2027 vollständig an das Stromnetz angeschlossen. RWE wandelt die gewonnenen technologischen Erkenntnisse nun schrittweise in skalierbare Erträge um.

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