Rwe Aktie: Voller Auftrieb!
Der Energiekonzern RWE treibt seinen massiven Offshore-Ausbau in der Nordsee weiter voran. Obwohl die Behörden am Freitag grünes Licht für 60 neue Windkraftanlagen gaben, reagierten die Anleger zunächst mit Verkäufen. Dieser scheinbare Widerspruch lenkt den Blick auf die langfristige Pipeline des Versorgers und die jüngsten Analystenstimmen.
Grünes Licht für Nordseecluster B
Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat den Bau des sogenannten Nordseeclusters B offiziell durchgewinkt. Konkret geht es um Anlagen der 15-Megawatt-Klasse, die ab Frühjahr 2027 rund 46 Kilometer nördlich von Borkum errichtet werden. RWE hält 51 Prozent an der Projektgesellschaft, während der norwegische Staatsfonds als finanzstarker Partner die restlichen 49 Prozent beisteuert. Nach der geplanten schrittweisen Inbetriebnahme im dritten Quartal 2028 soll der gesamte Cluster rechnerisch den Strombedarf von etwa 1,6 Millionen Haushalten decken.
Analysten loben, Anleger zögern
An der Börse verpuffte die operative Erfolgsmeldung vorerst. Die RWE-Papiere rutschten am Freitag um 3,01 Prozent auf einen Schlusskurs von 54,08 Euro ab. Dennoch testet der Titel damit lediglich von oben die wichtige Unterstützungslinie des 50-Tage-Durchschnitts, der aktuell bei 53,68 Euro verläuft. Der übergeordnete Trend bleibt intakt: Auf Jahressicht (YTD) steht ein solides Plus von 15,43 Prozent zu Buche.
Die Experten der Deutschen Bank werten die fundamentale Entwicklung ohnehin positiv. Analyst Olly Jeffery bestätigte in einer aktuellen Studie die Einstufung auf „Buy“ und hob das Kursziel auf 63 Euro an. Er lobt explizit die Erfolgsbilanz des Unternehmens bei der Umsetzung derartiger Großprojekte und bezeichnet die Aktie als essenziellen Kauf.
Mit der nun gesicherten Genehmigung für den Cluster B festigt RWE seine langfristige Projektpipeline im Heimatmarkt. Bereits Anfang 2027 wird die Inbetriebnahme des benachbarten Nordseeclusters A erwartet. Gelingt es dem Management, den Zeitplan für diese Milliardenprojekte einzuhalten, dürfte sich der prognostizierte Gewinnanstieg bis 2031 weiter materialisieren und den aktuellen Abstand von gut sieben Prozent zum 52-Wochen-Hoch bei 58,52 Euro mittelfristig schließen.
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