Rwe Aktie: Wachstumschancen nutzen
Ausgerechnet am Tag einer wichtigen Weichenstellung gab die Aktie nach. Das BSH erteilte RWE am Freitag die Plangenehmigung für das „Nordseecluster B" — 60 weitere Offshore-Windturbinen mit einer Gesamtleistung von 900 Megawatt. Gleichzeitig hob die Deutsche Bank das Kursziel deutlich an. Trotzdem verlor das Papier rund 3 Prozent.
1,6 Gigawatt in der Nordsee
Das Nordseecluster B umfasst zwei Teilprojekte rund 46 Kilometer nördlich von Borkum. Zum Einsatz kommen Vestas-Turbinen vom Typ V236-15.0 mit je 15 Megawatt Leistung — moderne Anlagen der Spitzenklasse. Der Baubeginn auf See ist für Frühjahr 2027 geplant, die vollständige Inbetriebnahme für das dritte Quartal 2028.
Zusammen mit dem bereits im Bau befindlichen Nordseecluster A (660 MW) entsteht so ein Gesamtcluster mit 1,6 Gigawatt Kapazität und einer erwarteten Jahresproduktion von 6,5 Terawattstunden. RWE hält die operative Führung mit 51 Prozent, die restlichen 49 Prozent liegen beim norwegischen Staatsfonds Norges Bank Investment Management. Die Beteiligung des Partners stabilisiert die Netzfinanzierung — und verteilt das Investitionsrisiko.
Bemerkenswert: Die Genehmigung wurde im Rahmen eines beschleunigten EU-Notfallverfahrens erteilt, was den bürokratischen Prozess spürbar verkürzte.
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Deutsche Bank setzt Kursziel auf 63 Euro
Analyst Olly Jeffery von Deutsche Bank Research hob das Kursziel am selben Tag von 55 auf 63 Euro an und bekräftigte sein „Buy"-Votum. Als Begründung nannte er RWEs starke Projektumsetzungsbilanz sowie ein bis 2031 prognostiziertes Gewinnwachstum, das er als konservativ einschätzt.
Zum aktuellen Kurs von 54,08 Euro läge damit noch erhebliches Aufwärtspotenzial. Auf Jahressicht hat die Aktie bereits rund 64 Prozent zugelegt — der Tagesrücksetzer vom Freitag fällt in diesem Kontext weniger dramatisch aus, als er auf den ersten Blick wirkt.
Mit der Nordsee-Genehmigung ist die letzte größere regulatorische Hürde für die Erweiterung des Offshore-Portfolios gefallen. Ob das Kursziel der Deutschen Bank bis 2027 erreicht wird, hängt nun vor allem davon ab, ob der Baustart im Frühjahr wie geplant gelingt.
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