RWE Aktie: Internationales Wachstum
RWE baut sein Geschäft mit erneuerbaren Energien konsequent aus – und zwar weit über Deutschland hinaus. Mit einem massiven Kapazitätszubau in den USA und neuen Langfristverträgen in Großbritannien untermauert der Konzern seine internationale Aufstellung. Die Aktie notiert mit einem Plus von rund 74 Prozent gegenüber dem Vorjahresniveau in der Nähe ihres 52-Wochen-Hochs.
USA: Zwölf Gigawatt und weiter wachsend
In den Vereinigten Staaten hat RWE seine operative Kapazität im vergangenen Jahr um zwei Gigawatt auf 12,7 Gigawatt ausgebaut – durch 15 neue Projekte in sieben Bundesstaaten. Der Technologiemix umfasst sechs Solarparks, fünf Windparks und vier Batteriespeicher. Mit den Anlagen Ashwood und Lafitte erschloss der Konzern dabei erstmals die Bundesstaaten Kentucky und Louisiana.
Ein klarer Schwerpunkt liegt in Texas, wo RWE drei Windparks, eine Solaranlage und drei Batteriespeichersysteme in Betrieb genommen hat – darunter die Projekte Cartwheel und Crowned Heron mit je 150 Megawatt Kapazität. Auch in Illinois markierten zwei neue Großanlagen einen Meilenstein: Die Solarparks Emily Solar (273,6 Megawatt) und Casey Fork Solar (150 Megawatt) sollen über ihre Betriebszeit voraussichtlich mehr als 50 Millionen US-Dollar an lokalen Steuereinnahmen generieren.
Treiber dieses Ausbaus ist eine stark wachsende Stromnachfrage – befeuert durch den Boom bei Rechenzentren und die industrielle Elektrifizierung. RWE sichert sich diese Erlöse über direkte Abnahmeverträge mit Großkunden ab: In den USA bestehen PPAs mit einem Volumen von über zwei Gigawatt, darunter 15-jährige Vereinbarungen mit Microsoft für texanische Windprojekte sowie Verträge mit Meta und Rivian.
Großbritannien: Zehn Jahre Ökostrom für Genossenschaften
Parallel dazu festigt RWE sein britisches Geschäft. Mit fünf unabhängigen Genossenschaften – darunter Lincolnshire Co-op, Scotmid Co-op und Southern Co-op – hat der Konzern einen zehnjährigen Stromabnahmevertrag unterzeichnet. Geliefert werden jährlich bis zu 53 Gigawattstunden Ökostrom aus dem Offshore-Windpark London Array, der mehr als 400 Einzelhandelsstandorte und weitere Einrichtungen der Genossenschaften versorgen soll.
Der Abschluss solcher langfristiger Verträge auf beiden Seiten des Atlantiks ist das Kernstück der RWE-Strategie: Investitionen durch planbare Erlösströme absichern, Abhängigkeit vom deutschen Heimatmarkt reduzieren. Mit dem aktuellen Kurs knapp unterhalb des 52-Wochen-Hochs von 54,82 Euro spiegeln die Märkte diese strategische Entwicklung bislang positiv wider.
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