RWE Aktie: Doppelter Rückenwind
RWE startet mit kräftigen Impulsen in das Börsenjahr 2026. Während führende Investmentbanken ihre Kursziele nach oben schrauben, meldet der Energiekonzern operativen Vollzug bei einem strategischen Großprojekt. Die Kombination aus finanziellem Vertrauensbeweis und technologischem Fortschritt wirft die Frage auf: Ist der Weg frei für den Angriff auf die 50-Euro-Marke?
Die wichtigsten Fakten:
* UBS: Kursziel deutlich auf 55 Euro angehoben ("Buy").
* JPMorgan: Bestätigt "Overweight" mit Ziel 51 Euro.
* Lingen: 100-MW-Elektrolyseur offiziell in Betrieb genommen.
* Trend: Aktie notiert stabil über dem 50-Tage-Durchschnitt.
Analysten sehen weiteres Potenzial
Das dominierende Thema zum Wochenende ist die Neubewertung durch die Analystengemeinde. Allen voran sorgt die Schweizer Großbank UBS für Aufsehen: Analystin Wanda Serwinowska hob das Kursziel am Freitag signifikant von 45 auf 55 Euro an.
Hintergrund sind erhöhte Gewinnprognosen (EPS) für die Jahre bis 2028. Die Expertin zählt die RWE-Papiere explizit zu den Sektorfavoriten für das laufende Jahr, da sich die Positionierung des Versorgers spürbar verbessert habe. Flankenschutz kommt von der US-Bank JPMorgan. Analyst Javier Garrido bestätigte sein "Overweight"-Votum mit einem Ziel von 51 Euro. Er verweist auf robuste Gaspreise und das aktuelle Winterwetter, die als Stabilisatoren für die Margen im klassischen Erzeugungsgeschäft fungieren.
Meilenstein in Lingen
Abseits der Bewertungsmodelle schafft der Konzern operative Fakten. Mit der Inbetriebnahme des 100-Megawatt-Elektrolyseurs in Lingen wurde einer der wichtigsten Meilensteine der europäischen Wasserstoffstrategie erreicht.
Für Investoren ist hierbei weniger die Technik als die ökonomische Absicherung entscheidend: Die Abnahme des grünen Wasserstoffs ist bereits durch einen 15-Jahres-Vertrag mit industriellen Großabnehmern wie TotalEnergies geregelt. Bis 2027 soll die Kapazität am Standort auf 300 Megawatt verdreifacht werden. Dieser Schritt unterstreicht, dass die Transformation vom reinen Versorger zum Green-Tech-Konzern konkrete Formen annimmt und Einnahmequellen diversifiziert werden.
Charttechnik und Bewertung
Der Markt honoriert diesen Mix aus strategischer Weitsicht und solidem Kerngeschäft. Mit einem Schlusskurs von 47,96 Euro am Freitag hat sich die Aktie eine komfortable Basis geschaffen. Der Aufwärtstrend ist intakt: Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein Plus von 67,17 Prozent zu Buche.
Aktuell notiert das Papier gut gestützt über dem 50-Tage-Durchschnitt von 44,97 Euro, was den kurzfristigen Trend bestätigt. Das laufende Aktienrückkaufprogramm, das auch in der ersten Januarwoche fortgesetzt wurde, fungiert dabei als zusätzlicher Boden für den Kurs.
Der nächste entscheidende Termin im Kalender ist der 12. März 2026. An diesem Datum präsentiert RWE die finalen Ergebnisse für 2025 sowie den Ausblick auf das laufende Jahr. Marktbeobachter erwarten hier konkrete Aussagen zur Kapitalallokation, die über den weiteren Weg in Richtung der von der UBS avisierten 55 Euro entscheiden dürften.
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