Rolls-Royce hat ehrgeizige Finanzziele für 2028 formuliert — und Analysten glauben zunehmend, dass das Unternehmen diese nicht nur erreichen, sondern übertreffen könnte. Der Optimismus speist sich vor allem aus einem Bereich, der lange unterschätzt wurde: Triebwerksbetriebsstunden.

Flugstunden als Wachstumsmotor

Je mehr Langstreckenflugzeuge in der Luft sind, desto mehr Betriebsstunden akkumulieren die Rolls-Royce-Triebwerke — und genau diese Stunden sind die Grundlage für langfristige Serviceverträge mit hohen Margen. Mit der anhaltenden Erholung im Langstreckenverkehr steigt dieser Wert spürbar. Der Markt beginnt, die damit verbundenen Serviceerlöse aggressiver einzupreisen.

Konkret strebt Rolls-Royce bis 2028 ein operatives Ergebnis zwischen 4,9 und 5,2 Milliarden Pfund an. Der freie Cashflow soll im gleichen Zeitraum auf 5,0 bis 5,3 Milliarden Pfund steigen. Analysten rechnen damit, dass das aktuell hohe Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 30 bis 2028 auf etwa 22 sinkt — getrieben durch steigende Gewinne, nicht durch fallende Kurse.

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Von 18 Analysten empfehlen derzeit 13 die Aktie zum Kauf, fünf votieren für „Halten". Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 1.442,5 Pence, was einem Aufwärtspotenzial von rund 27 Prozent gegenüber dem jüngsten Kursniveau entspricht. Wells Fargo, das den Titel neu in die Bewertung aufgenommen hat, setzt das Ziel auf 1.350 Pence.

Rückenwind kam zuletzt auch vom Gesamtmarkt: Der FTSE 100 legte am 1. April um 1,85 Prozent zu, gestützt durch nachlassende geopolitische Spannungen und einen Ölpreisrückgang auf rund 102 Dollar je Barrel.

Die Aktie hat sich seit ihrem Tief im April 2025 deutlich erholt und notiert aktuell rund 14 Euro. Über fünf Jahre beläuft sich das Kursplus auf etwa 950 Prozent. Entscheidend für den weiteren Verlauf wird sein, ob das Unternehmen die Margenausweitung aufrechterhalten kann, während die Auslieferungen von Widebody-Triebwerken weiter zunehmen.

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