Während Nike-Aktionäre am Mittwoch einen Kurseinbruch von über 15 Prozent verdauten, hielt sich Adidas bemerkenswert stabil. Die UBS nutzte den Moment, um ihre Kaufempfehlung zu bekräftigen — mit einem Kursziel, das mehr als doppelt so weit entfernt ist wie es auf den ersten Blick scheint.

Solider Pre-Close-Call schafft Vertrauen

UBS-Analyst Robert Krankowski bestätigte sein „Buy"-Rating und hält an einem Kursziel von 219 Euro fest. Gemessen am gestrigen Schlusskurs von 137 Euro entspricht das einem Aufwärtspotenzial von rund 60 Prozent — ein erheblicher Abstand, der die aktuelle Bewertungslücke deutlich illustriert.

Dass Adidas am Mittwoch kaum reagierte, während der US-Konkurrent nach schwachen Umsatzprognosen und Warnungen vor hohen Energiekosten einbrach, werteten Analysten von Jefferies und Kepler Cheuvreux als positives Signal. Ein sogenannter Pre-Close-Call des Managements im Vorfeld der Quartalszahlen habe Vertrauen geschaffen, dass das Unternehmen Herausforderungen im Großhandel und bei Lieferketten besser bewältigt als Nike.

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Quartalsbericht am 29. April als nächster Prüfstein

Makroökonomische Belastungen — steigende Ölpreise und geopolitische Spannungen — dämpfen dennoch den Optimismus vor dem Quartalsbericht. Die UBS erwartet trotzdem solide operative Kennzahlen für das erste Quartal.

Der Analystenkonsens liegt bei einem mittleren Kursziel von 198 Euro, wobei die Schätzungen zwischen 140 und 268 Euro streuen. Seit Jahresbeginn hat die Aktie knapp 19 Prozent verloren und notiert deutlich unterhalb ihres 200-Tage-Durchschnitts von rund 167 Euro. Am 29. April wird Adidas zeigen müssen, ob die relative Stärke der vergangenen Tage fundamental untermauert ist.

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