Rolls-Royce kauft massiv eigene Aktien zurück – und vernichtet sie direkt. Der britische Triebwerkshersteller hat sein milliardenschweres Rückkaufprogramm gestartet und reduziert systematisch die Anzahl der ausstehenden Aktien. Parallel dazu stärkt das Unternehmen seine Führungsstrukturen in Nordamerika.

Tägliche Käufe über mehrere Börsenplätze

Die jüngsten Pflichtmitteilungen zeigen das Tempo des Programms: An einem einzigen Handelstag erwarb Rolls-Royce über Morgan Stanley 211.791 eigene Aktien an der Londoner Börse. Hinzu kamen 149.361 Aktien über CBOE BXE, 53.076 über CBOE CXE sowie 35.401 Aktien über die Aquis-Plattform.

Die Kaufpreise bewegten sich zwischen 1.296 und 1.347,5 Pence. Alle erworbenen Aktien wurden unmittelbar eingezogen – die Gesamtzahl der im Umlauf befindlichen Anteile sank dadurch auf 8,42 Milliarden. Das Rückkaufprogramm war erst vor Kurzem zusammen mit den Jahreszahlen 2025 angekündigt worden.

Zeitgleich vesten Aktienoptionen für CEO und CFO. Beide Führungskräfte verkauften einen Teil der neu zugeteilten Papiere ausschließlich zur Deckung fälliger Steuerzahlungen – ein üblicher Vorgang bei solchen Vergütungsmodellen.

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Starke Fundamentaldaten als Basis

Der Hintergrund des Rückkaufprogramms: Rolls-Royce legte für 2025 überzeugende Zahlen vor. Der Umsatz wuchs um 14 Prozent, die operative Marge kletterte auf 17 Prozent. Der bereinigte Nettogewinn stieg um mehr als 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Besonders bemerkenswert: Das Management hob die mittelfristige Gewinnprognose deutlich an. Für 2028 rechnet Rolls-Royce nun mit einem operativen Gewinn zwischen 4,9 und 5,2 Milliarden Pfund. Zudem wurde die Dividende wieder aufgenommen – ein klares Signal an die Aktionäre.

Die Kombination aus Aktienrückkäufen, Dividendenwiederaufnahme und verbesserter Prognose unterstreicht die gestiegene finanzielle Stärke des Unternehmens. Mit dem laufenden Programm reduziert Rolls-Royce planmäßig die Aktienzahl und erhöht so rechnerisch den Gewinn je Aktie – bei gleichzeitig solider operativer Entwicklung.

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