Rolls-Royce Aktie: Starker Marktbeitrag!
Rolls-Royce liefert dieser Woche auf mehreren Ebenen gleichzeitig: ein Rüstungsauftrag für Europas nächste Panzergeneration, ein Milliarden-Aktienrückkauf und Rekordergebnisse für 2025. Die Transformation unter CEO Tufan Erginbilgic zeigt messbare Wirkung — und die Ziele wurden gleich drei Jahre früher erreicht als geplant.
Rekordgewinne und angehobene Ziele
Das Geschäftsjahr 2025 verlief außergewöhnlich stark. Der operative Gewinn stieg um 41 Prozent auf 3,46 Milliarden Pfund, der Umsatz wuchs um 13 Prozent auf 20,1 Milliarden Pfund. Besonders die Zivilluftfahrtsparte glänzte: Die Marge kletterte von 16,6 auf 20,5 Prozent, getrieben vor allem durch das margenstarke Ersatzteil- und Servicegeschäft.
Der freie Cashflow erreichte 3,3 Milliarden Pfund, die Nettoliquidität zum Jahresende lag bei 1,9 Milliarden Pfund. Die ursprünglich für 2028 angestrebte Margenzielvorgabe von 15 bis 17 Prozent wurde bereits erfüllt — drei Jahre früher als erwartet. Für 2028 peilt das Unternehmen nun einen operativen Gewinn zwischen 4,9 und 5,2 Milliarden Pfund an.
Rückkauf, Rüstung und saubere Energie
Auf Basis dieser Stärke kündigte Rolls-Royce ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 7 bis 9 Milliarden Pfund für den Zeitraum 2026 bis 2028 an — eine bemerkenswerte Geste für ein Unternehmen, das erst 2025 nach fünfjähriger Pause wieder eine Dividende ausgeschüttet hatte. Die erste Tranche von 2,5 Milliarden Pfund ist für das laufende Jahr vorgesehen.
Gleichzeitig sicherte sich Rolls-Royce Power Systems den Auftrag als Generalunternehmer für das Antriebssystem des künftigen Main Ground Combat System (MGCS) — Europas nächster Kampfpanzergeneration. Gemeinsam mit ZF entwickelt das Unternehmen ein hybrides Antriebssystem mit einer Gesamtleistung von über 1.400 Kilowatt.
Auf dem Feld der sauberen Energie unterzeichnete die SMR-Sparte ein Memorandum of Understanding mit der Nuklearberatung Equilibrion. Ziel ist die Prüfung, ob mit SMR-Technologie nachhaltige Flugkraftstoffe (SAF) produziert werden können — nach eigenen Angaben potenziell über 160 Millionen Liter pro Jahr und Reaktoreinheit.
Ein Risiko bleibt im Blick
Nicht alle Vorzeichen sind ungetrübt. Ein wesentlicher Teil der Erlöse hängt am Wartungsgeschäft für Triebwerke ziviler Langstreckenflugzeuge — und damit an den tatsächlich geflogenen Stunden. Anhaltende geopolitische Spannungen, die den Flugverkehr einschränken, könnten dieses Kerngeschäft spürbar belasten.
Die Aktie hat sich in den vergangenen zwölf Monaten mehr als verdoppelt. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 erwartet Rolls-Royce einen operativen Gewinn zwischen 4,0 und 4,2 Milliarden Pfund — ein Ziel, das die Dynamik der vergangenen Jahre fortschreiben würde.
Rolls-Royce-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rolls-Royce-Analyse vom 14. März liefert die Antwort:
Die neusten Rolls-Royce-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rolls-Royce-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rolls-Royce: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








