Rolls-Royce Aktie: Rekordhoch zum Jahresstart
Der britische Triebwerksbauer kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Pünktlich zum Jahresbeginn 2026 sorgen ein neu gestartetes Aktienrückkaufprogramm und Rückenwind von den Ratingagenturen für frische Allzeithochs. Doch während die Aktie mittlerweile Bewertungen erreicht, die sonst Technologieunternehmen vorbehalten sind, stellt sich die Frage: Rechtfertigt die fundamentale Entwicklung diesen Optimismus?
Rückkaufprogramm als Kurstreiber
Am 2. Januar startete Rolls-Royce offiziell sein angekündigtes Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 200 Millionen Pfund. Die UBS führt die Transaktionen durch, die bis spätestens 24. Februar abgeschlossen sein sollen. Dieser Schritt dient als Überbrückung bis zur Veröffentlichung der Jahreszahlen Ende Februar und folgt auf den erst im November 2025 beendeten Rückkauf von einer Milliarde Pfund.
Die Anleger reagierten prompt: Die Papiere kletterten am vergangenen Freitag auf ein neues Rekordhoch von 1.197 Pence. Das Management signalisiert damit weiterhin Zuversicht in die eigene Cashflow-Generierung und reduziert gleichzeitig die Anzahl der ausstehenden Aktien.
Ratingagenturen bestätigen Kurs
Fundamentale Unterstützung erhält der Konzern von den großen Bonitätswächtern. S&P Global Ratings bestätigte zum Jahreswechsel die Note 'BBB+' mit stabilem Ausblick. Die Analysten prognostizieren für 2026 starke Finanzkennzahlen, darunter einen operativen freien Cashflow von bis zu 3,3 Milliarden Pfund sowie eine bereinigte EBITDA-Marge von 18 bis 19 Prozent.
Auch Fitch Ratings bewertet das Unternehmen mit 'BBB+', versah die Einschätzung jedoch mit einem positiven Ausblick. Dies signalisiert Potenzial für weitere Heraufstufungen, sollte Rolls-Royce seinen profitablen Wachstumskurs beibehalten. S&P erwartet zudem, dass der Konzern mittelfristig am oberen Ende seiner Ausschüttungsquote von 30 bis 40 Prozent operieren wird, was für 2026 Dividenden in Höhe von 1,1 bis 1,35 Milliarden Pfund bedeuten könnte.
Bewertung auf Tech-Niveau
Trotz der positiven Nachrichten mahnt die aktuelle Bewertung zur Vorsicht. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von rund 40,8 auf Basis der erwarteten Gewinne notiert die Industrie-Aktie mittlerweile in Sphären, die üblicherweise wachstumsstarken Tech-Werten zugeordnet werden.
Dennoch bleibt der Analystenkonsens optimistisch. Von 18 Experten raten 14 zum Kauf, Verkaufsempfehlungen gibt es derzeit keine. Die Marktbeobachter rechnen damit, dass der Nettogewinn von 2,36 Milliarden Pfund im Jahr 2025 auf 2,71 Milliarden Pfund im laufenden Jahr steigen wird. Der Gewinn je Aktie soll entsprechend von 28,2 auf 32,6 Pence zulegen.
Ausblick
Der nächste entscheidende Impuls für die Aktie steht am 26. Februar an. An diesem Datum präsentiert Rolls-Royce seine vollständigen Jahreszahlen für 2025 und wird voraussichtlich den Gesamtumfang der Aktienrückkäufe für das Jahr 2026 bekannt geben. Langfristig bietet zudem das militärische FLRAA-Programm in den USA Fantasie, dessen Gesamtvolumen 70 Milliarden Dollar übersteigen könnte.
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