Rolls-Royce startet fulminant ins Jahr 2026. Die Aktie des britischen Triebwerksherstellers durchbricht die Marke von 1.190 Pence und markiert damit ein neues Rekordhoch. Getragen wird die Rally von operativen Verbesserungen, einer gestärkten Bilanz und konkreten Aktienrückkäufen. Doch bei einem KGV von 40 wird die Luft dünner.

Der Turnaround unter CEO Tufan Erginbilgiç trägt messbare Früchte. Die Ratingagentur Fitch hat das Unternehmen jüngst mit "BBB+" bei positivem Ausblick bewertet – ein Investment-Grade-Rating, das die finanzielle Stabilität unterstreicht. Fitch prognostiziert steigende Margen von bis zu 19 Prozent für 2026 und verweist auf die starke Cashflow-Generierung. Die Bilanz steht auf Netto-Cash-Basis.

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Rückkaufprogramm läuft planmäßig

Parallel dazu setzt Rolls-Royce das angekündigte Aktienrückkaufprogramm um. Von insgesamt einer Milliarde Pfund sind für Januar und Februar 2026 allein 200 Millionen Pfund vorgesehen. Diese direkte Kapitalrückführung stützt den Kurs und signalisiert Vertrauen in die anhaltende Ertragskraft.

Die Marktkapitalisierung liegt mittlerweile bei über 102 Milliarden Pfund. Die Aktie notiert deutlich über ihren gleitenden Durchschnitten bei 1.115 Pence (50 Tage) und 1.076 Pence (200 Tage) – technisch ein klares Zeichen für einen intakten Aufwärtstrend.

Zivile Luftfahrt als Wachstumsmotor

Das Fundament für die Kursentwicklung liefert vor allem die Sparte Civil Aerospace. Hier verzeichnete Rolls-Royce zuletzt ein Umsatzplus von 23 Prozent. Die Nachfrage nach Triebwerken und Wartungsdienstleistungen steigt, während sich der globale Flugverkehr weiter erholt. Zusätzlich positioniert sich das Unternehmen im Bereich Small Modular Reactors (SMR) und wurde kürzlich als bevorzugter Lieferant für europäische Energieprojekte ausgewählt.

Analysten bewerten die Aktie im Konsens mit "Moderate Buy". Die durchschnittlichen Kursziele liegen bei 1.161 Pence, einzelne Institute wie die Bank of America sehen jedoch Potenzial bis 1.615 Pence. Die hohe Bewertung setzt voraus, dass Rolls-Royce die ambitionierten Wachstumsziele ohne Abstriche erreicht. Die nächsten Quartalszahlen und der Fortschritt des Rückkaufprogramms dürften darüber entscheiden, ob die Aktie die aktuellen Höchststände verteidigen kann.

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