Rocket Lab USA Aktie: Wechselhafte Stimmung!
Rocket Lab USA startet verhalten ins neue Jahr. Grund ist nicht etwa ein Raketenabsturz oder ein verlorener Auftrag – im Gegenteil: Die kleinere Electron-Rakete fliegt weiterhin erfolgreich, und das Unternehmen kann Rekordumsätze vorweisen. Doch eine Verzögerung beim wichtigsten Zukunftsprojekt sorgt für Ernüchterung bei Anlegern.
Neutron startet später als geplant
Am 31. Dezember 2025 bestätigte das Management offiziell, dass der Jungfernflug der Neutron-Rakete auf Mitte 2026 verschoben wird. Neutron ist das mittelgroße Trägerfahrzeug, mit dem Rocket Lab direkt gegen SpaceX' Falcon 9 antreten will – ein entscheidender Schritt für das weitere Wachstum des Unternehmens.
Die Verschiebung wurde mit zusätzlichen Qualitätssicherungsmaßnahmen begründet. Anleger hatten jedoch auf einen früheren Termin gehofft. Die Aktie reagierte prompt und schloss den letzten Handelstag des Jahres bei 69,76 USD, ein Minus von knapp einem Prozent gegenüber dem Vortag.
CEO verkauft Millionenpaket
Parallel zur Terminverschiebung sorgen Insiderverkäufe für Stirnrunzeln. CEO Peter Beck trennte sich in den vergangenen drei Monaten von rund 940.000 Aktien im Wert von etwa 51,4 Millionen USD. Zudem veräußerte Director Edward Frank Ende Dezember 2.500 Anteile.
Solche Transaktionen sind nicht ungewöhnlich und können vielfältige Gründe haben – etwa private Finanzplanung. Dennoch fällt das Timing auf: Ausgerechnet während einer kritischen Entwicklungsphase für Neutron reduziert die Führungsebene ihre Positionen spürbar.
Operative Stärke bleibt intakt
Trotz der Verzögerung lief das operative Geschäft 2025 reibungslos. Rocket Lab führte 21 erfolgreiche Electron-Missionen durch – eine makellose Bilanz. Das kleinere Trägersystem bleibt damit das zuverlässige Arbeitspferd des Unternehmens.
Zudem sicherte sich Rocket Lab im Dezember 2025 einen Auftrag der Space Development Agency über 816 Millionen USD für den Bau von 18 Satelliten. Das stärkt die Auftragsbücher der Space-Systems-Sparte und schafft Planungssicherheit, während Neutron weiter Entwicklungskosten verursacht.
Die entscheidende Frage lautet nun: Kann das Unternehmen den Mitte-2026-Termin halten? Weitere Verschiebungen dürfte der Markt kaum verzeihen.
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