Rocket Lab festigt seine Position im US-Verteidigungssektor. Mit der Bestätigung der neuen „Cassowary Vex“-Mission setzt das Raumfahrtunternehmen seine Strategie fort, hochfrequente Testflüge für staatliche Kunden anzubieten. Während der Fokus aktuell auf Hyperschall-Tests liegt, warten Investoren gespannt auf fundamentale Updates zum Neutron-Programm Ende des Monats.

Fokus auf Hyperschall-Technologie

Die Mission „Cassowary Vex“ markiert einen weiteren Meilenstein für das HASTE-Programm (Hypersonic Accelerator Suborbital Test Electron). Für die Defense Innovation Unit (DIU) wird Rocket Lab eine modifizierte Version seiner Electron-Rakete einsetzen, um einen suborbitalen Testflug durchzuführen. An Bord befindet sich die DART AE, eine mit einem Scramjet-Antrieb ausgestattete Plattform des australischen Partners Hypersonix.

Diese Ankündigung unterstreicht das hohe Tempo, das Rocket Lab im Verteidigungssegment vorlegt. Es handelt sich bereits um die vierte Hyperschall-Testmission innerhalb von weniger als sechs Monaten. Der Start ist für Ende Februar vom Wallops-Flugplatz in Virginia geplant.

Wachsender Auftragsbestand

Der strategische Schwenk in Richtung des Verteidigungsmarktes zahlt sich für das Unternehmen zunehmend aus. Rocket Lab adressiert den Bedarf des US-Verteidigungsministeriums nach kostengünstigen und häufig verfügbaren Testmöglichkeiten für Hochgeschwindigkeitstechnologien.

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Dies spiegelt sich deutlich in den Geschäftszahlen wider:
* Der gesamte Auftragsbestand belief sich zuletzt auf 1,1 Milliarden US-Dollar.
* Der spezifische Launch-Backlog wuchs bis zum Ende des dritten Quartals 2025 auf 509,7 Millionen US-Dollar an – ein Plus von 56 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Für Anleger bietet das HASTE-Programm eine stabile Einnahmequelle, welche das schwankungsanfälligere Geschäft mit kommerziellen Satellitenstarts ergänzt.

Quartalszahlen und Neutron-Update

Trotz der operativen Erfolge stand die Aktie zuletzt unter Druck und verzeichnete auf Sicht von 30 Tagen ein Minus von rund 30 Prozent. Mit einem aktuellen Kurs von 58,00 Euro notiert das Papier deutlich unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 64,91 Euro. Marktbeobachter führen dies unter anderem auf die allgemeine Sektor-Volatilität und technische Rückschläge zurück.

Kann das Unternehmen die technologischen Hürden bei der neuen Neutron-Rakete rechtzeitig überwinden? Diese Frage steht im Zentrum der Aufmerksamkeit, seit im Januar 2026 ein Tank bei Strukturtests platzte. Investoren erhoffen sich am 26. Februar 2026 Klarheit, wenn Rocket Lab die Ergebnisse für das Gesamtjahr 2025 präsentiert. Neben einer Bestätigung der Umsatzprognose von 170 bis 180 Millionen US-Dollar für das vierte Quartal wird vor allem ein verlässlicher Zeitplan für den Erstflug der Neutron-Rakete erwartet.

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