Rocket Lab Aktie: Rekordfahrt!
Der amerikanische Raumfahrtkonzern Rocket Lab durchlebt eine bemerkenswerte Phase. Seit Ende November 2025 ist die Aktie um 129% gestiegen und erreichte Anfang Januar ein neues Allzeithoch. Haupttreiber ist ein Milliardenauftrag des US-Militärs – doch gleichzeitig lösten Insider-Verkäufe kurzzeitig Nervosität aus.
816 Millionen Dollar vom Pentagon
Der größte Einzelauftrag der Firmengeschichte kam von der U.S. Space Development Agency. Rocket Lab soll 18 Satelliten für das Tranche-3-Tracking-Programm bauen. Ihre Aufgabe: Erkennung und Verfolgung von Raketenbedrohungen, einschließlich Hyperschallwaffen. Der Kontrakt hat einen Wert von 816 Millionen Dollar und katapultiert den Auftragsbestand über die Marke von zwei Milliarden Dollar.
Das Geschäft zeigt, dass sich Rocket Lab erfolgreich über das reine Raketen-Geschäft hinaus diversifiziert. Die Satellitensysteme entwickeln sich zu einem zweiten Standbein.
Insider verkauft für 7,3 Millionen Dollar
Chief Commercial Officer Frank Klein trennte sich nach SEC-Unterlagen von 100.000 Aktien im Wert von rund 7,3 Millionen Dollar. Der Verkauf erfolgte, nachdem die Aktie innerhalb eines Monats um 70% zugelegt und neue Rekordhöhen erreicht hatte.
Die Reaktion fiel verhalten aus: Der Kurs gab kurzfristig um zwei Prozent nach, erholte sich aber schnell. Am 8. Januar schloss die Aktie bei 83,08 Dollar, nachdem sie im Tagesverlauf bis auf 89,87 Dollar gestiegen war.
Analysten heben Kursziele an
Die Wall Street honoriert die jüngsten Fortschritte. Needham-Analyst Ryan Koontz erhöhte sein Kursziel von 63 auf 90 Dollar – der höchste veröffentlichte Wert unter den großen Analysehäusern. Für 2026 rechnen Experten mit einem Umsatz von 879,5 Millionen Dollar, was einem Wachstum von 47% entsprechen würde.
Die Konsensschätzung für den Verlust je Aktie liegt bei -0,24 Dollar, nach -0,38 Dollar im Vorjahr. Die Verluste schrumpfen also, Profitabilität bleibt aber vorerst Zukunftsmusik.
21 perfekte Starts – Neutron als Gamechanger
2025 absolvierte Rocket Lab 21 Electron-Raketenstarts ohne einen einzigen Fehlschlag. Diese Zuverlässigkeit ist entscheidend, um weitere Aufträge von Regierungen und kommerziellen Kunden zu gewinnen.
Der eigentliche Hoffnungsträger ist jedoch die Neutron-Rakete. Mit einer Nutzlastkapazität von 13.000 Kilogramm würde sie deutlich größere Missionen ermöglichen als die kleinere Electron. Neutron soll im ersten Quartal 2026 am Startplatz in Virginia eintreffen, der Erstflug ist für Mitte 2026 geplant.
Allerdings hat sich der Zeitplan mehrfach verschoben – ursprünglich war 2024 angepeilt. Die Entwicklung kostete bisher etwa 360 Millionen Dollar und belastet die Bilanz.
Bewertung bleibt sportlich
Trotz operativer Erfolge wirft die Bewertung Fragen auf. Bei einer Marktkapitalisierung von rund 44 Milliarden Dollar beträgt das Kurs-Umsatz-Verhältnis aktuell 77,76 – bezogen auf die nachfolgenden zwölf Monate. Gemessen am prognostizierten Umsatz 2026 liegt das Multiple bei etwa 48.
Zum Vergleich: In den letzten zwölf Monaten erzielte Rocket Lab 554,5 Millionen Dollar Umsatz bei einem Nettoverlust von 197,6 Millionen Dollar. Die Bewertung spiegelt massive Wachstumserwartungen wider, die das Unternehmen erst noch erfüllen muss.
Die Konkurrenz durch SpaceX bleibt intensiv. Deren Falcon 9 transportiert mit 17.500 Kilogramm mehr Nutzlast als Neutron und profitiert von internen Startkosten um 15 Millionen Dollar. Paradoxerweise könnte ein möglicher SpaceX-Börsengang 2026 das Interesse an Rocket Lab als börsennotierter Alternative weiter befeuern.
Der erfolgreiche Erstflug von Neutron wird 2026 zur entscheidenden Weichenstellung. Weitere Verzögerungen dürften die Stimmung schnell kippen lassen.
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