Rocket Lab wandelt sich derzeit rasant vom reinen Startdienstleister zum systemrelevanten Rüstungsakteur der USA. Neueste Berichte über eine geplante Einbindung in das US-Raketenabwehrprojekt „Golden Dome“ untermauern diesen strategischen Anspruch. Nach einem spektakulären Lauf im Vorjahr und neuen Großaufträgen stellt sich für Anleger die Frage: Etabliert sich das Unternehmen damit dauerhaft neben Branchengrößen wie SpaceX?

Teil des Abwehrschirms

Ein aktueller Bericht von GovCon Wire rückt Rocket Lab in das Zentrum der US-Verteidigungsstrategie. Demnach rekrutiert die Trump-Administration das Unternehmen aktiv für die Initiative „Golden Dome“. Dabei handelt es sich um einen umfassenden Schutzschild gegen ballistische und hypersonische Raketenbedrohungen. Rocket Lab wird hierbei in einem Atemzug mit Industriegiganten wie Amazon und SpaceX genannt.

Das Projekt ist als „System of Systems“ konzipiert und konzentriert sich stark auf weltraumgestützte Sensoren und Zielerfassung. Für Rocket Lab bedeutet dies den potenziellen Zugang zu einem massiven Markt, dessen Gesamtvolumen über die Laufzeit auf 175 bis 831 Milliarden US-Dollar geschätzt wird. Diese Entwicklung bestätigt die Fähigkeit des Unternehmens, komplexe Satellitenlösungen für die nationale Sicherheit zu liefern.

Milliardenmarkt und Analystenlob

Die Nachricht folgt unmittelbar auf einen weiteren Erfolg: Die Space Development Agency (SDA) vergab kürzlich einen Auftrag im Wert von 816 Millionen US-Dollar an Rocket Lab. Das Unternehmen soll 18 Satelliten zur Raketenwarnung und -verfolgung liefern. Dieser Deal sichert nicht nur die Umsätze für die kommenden Jahre ab, sondern transformiert das Geschäftsmodell hin zu einem End-to-End-Anbieter für Raumfahrtsysteme.

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Analysten reagieren positiv auf diese fundamentale Stärkung. Das Investmenthaus Needham erhöhte das Kursziel für die Aktie kürzlich auf 90 US-Dollar und bezeichnete den SDA-Gewinn als klare Bestätigung der Unternehmensstrategie. Der Markt honoriert diese Neuausrichtung: Die Aktie notiert aktuell bei 71,30 US-Dollar und verzeichnete heute ein Plus von 3,13 %.

Strategischer Wandel

Der Fokus der Anleger hat sich in den letzten 12 Monaten deutlich verschoben. Während Rocket Lab ursprünglich durch seine Electron-Rakete bekannt wurde, hängt die künftige Bewertung zunehmend von der Sparte Space Systems ab. Selbst die Verschiebung des Erstflugs der neuen Neutron-Rakete auf das erste Halbjahr 2026 konnte die Stimmung zuletzt kaum trüben.

Der Markt priorisiert derzeit die direkten Cashflows aus Verteidigungsverträgen gegenüber den Zeitplänen für Trägerraketen. Anders als viele Konkurrenten, die sich nur auf Starts konzentrieren, bietet Rocket Lab durch die interne Fertigung von Satelliten und Komponenten eine vertikale Integration. Dies verschafft der US-Regierung eine straffe Lieferkette – ein entscheidender Vorteil bei sicherheitskritischen Projekten.

Anleger sollten in den kommenden Wochen auf konkrete Details zu den Auftragswerten im Rahmen des „Golden Dome“-Projekts sowie auf Updates zum Neutron-Startplan achten. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf im ersten Quartal 2026 wird sein, ob Rocket Lab die geweckten Erwartungen bei der technischen Umsetzung der Verteidigungsaufträge erfüllen kann.

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