Der Wandel der digitalen Suche durch Künstliche Intelligenz erreicht eine neue Stufe. Aktuelle Daten belegen, dass bereits 35 % der US-Verbraucher ihre Produktsuche direkt in KI-Chatbots starten, anstatt klassische Suchmaschinen zu nutzen. Für Similarweb bedeutet diese Verschiebung eine steigende Relevanz als Anbieter von Analysetools für diesen neuen, KI-gesteuerten Datenverkehr.

Chatbots verändern das Konsumverhalten

Die qualitative Bedeutung der Markenpräsenz in KI-Systemen nimmt rasant zu. Da mittlerweile knapp ein Drittel der Konsumenten KI-Anwendungen explizit zur Produktbewertung nutzt, riskieren Unternehmen ohne Sichtbarkeit in diesen Systemen den Verlust von über 30 % ihrer potenziellen Neukunden. Doch wie sichern Unternehmen ihre Präsenz in einer Welt, in der Algorithmen die Antworten vorfiltern?

Daten von Similarweb zeigen, dass KI-gestützte Antworten derzeit besonders häufig auf Quellen wie Reuters, The Guardian oder AP News zurückgreifen. Obwohl der direkte Web-Traffic durch KI-Systeme momentan noch bei etwa 1 % liegt, ist die strategische Bedeutung für die Markenwahrnehmung bereits jetzt ein kritischer Faktor für das digitale Marketing.

Google Gemini mit massivem Wachstum

Innerhalb der KI-Landschaft verschieben sich die Marktanteile mit hoher Dynamik. Im Februar verzeichnete Google Gemini ein Besucherwachstum von 643 % im Vergleich zum Vorjahr. Auch Plattformen wie Grok (+480 %) und Claude (+297 %) legten massiv zu, während ChatGPT mit einem Plus von 37 % ein moderateres Wachstum aufwies. DeepSeek hingegen verlor im selben Zeitraum 56 % seines Traffics.

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Diese Volatilität verdeutlicht den Bedarf an präzisen Echtzeit-Daten. Zudem verändert sich die globale Traffic-Struktur grundlegend: Während 2018 noch 62 % der Nutzer menschlich waren, sank dieser Anteil bis 2024 auf unter die Hälfte. Der kontinuierlich steigende Bot-Anteil erhöht die Komplexität der Datenanalyse für Unternehmen erheblich.

Neue Standards durch CoMP-Framework

Ein wichtiger Impuls für das gesamte Ökosystem kam gestern vom IAB Tech Lab. Mit dem „Content Monetization Protocol“ (CoMP) v1.0 wurde ein Framework vorgestellt, das standardisierte kommerzielle Vereinbarungen zwischen KI-Entwicklern und Inhalteigentümern ermöglichen soll. Dies ist eine Reaktion auf den teils über 50-prozentigen Traffic-Rückgang bei klassischen Suchanfragen.

Ziel ist es, neue Einnahmequellen für Verlage zu schaffen und die Qualität der Datenbasis zu stabilisieren. Für Similarweb ist dies eine essenzielle Entwicklung, da das Geschäftsmodell auf der Analyse hochwertiger, verifizierbarer Datenströme basiert.

Der Markt für digitale Analysen steht vor einer Neuausrichtung. Unternehmen haben laut aktuellen Prognosen ein Zeitfenster von etwa 18 Monaten, um ihre Strategien für die Sichtbarkeit in KI-Umgebungen operativ zu etablieren. Entscheidend für Similarweb wird in den kommenden Quartalen sein, wie effizient die neuen KI-Metriken in die bestehende Plattform integriert werden, um den steigenden Bedarf an KI-spezifischen Marktanteilsanalysen zu decken.

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