Rocket Lab steht an der Börse unter Druck, doch operativ läuft der Motor heiß. Während der Aktienkurs nach einer starken Rallye korrigiert, bereitet das Raumfahrtunternehmen seine vierte Hyperschall-Mission innerhalb von sechs Monaten vor. Kurz vor den anstehenden Quartalszahlen stellt sich die Frage: Kann das wachsende Verteidigungsgeschäft die Stimmung an der Wall Street wieder drehen?

Hyperschall-Test steht bevor

Ende Februar richtet sich der Blick erneut nach Virginia: Vom dortigen Startkomplex soll die Mission „Cassowary Vex“ abheben. Im Auftrag der Defense Innovation Unit (DIU) bringt die HASTE-Rakete einen Scramjet-Flugkörper des australischen Partners Hypersonix in die Luft. Die Mission, intern auch „That's Not A Knife“ genannt, ist bereits der vierte Test dieser Art in weniger als einem halben Jahr.

Technisch demonstriert Rocket Lab damit seine Nischenkompetenz. Die HASTE-Plattform ermöglicht Tests bei Geschwindigkeiten von bis zu Mach 20 und bietet präzise Kontrolle über Flugprofile. Diese Fähigkeiten machen das Unternehmen zu einem zentralen Partner für US-Hyperschallprogramme. Das Verteidigungssegment gewinnt ohnehin an Gewicht: Erst im Dezember sicherte sich Rocket Lab einen 816-Millionen-Dollar-Vertrag der Space Development Agency für Raketenwarnsatelliten.

Volatilität an der Börse

Anzeige

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Rocket Lab USA?

Trotz der operativen Fortschritte zeigt sich die Aktie nervös. Nach einem starken Lauf zu Jahresbeginn mit Höchstständen nahe 96 Dollar haben Gewinnmitnahmen und Bewertungsdiskussionen den Kurs zuletzt gedrückt. Aktuell notiert das Papier deutlich unter diesen Hochs, wobei die Handelsspanne am 17. Februar zwischen 65 und knapp 71 Dollar lag.

Interessant ist dabei das Verhalten der Großinvestoren. Während der Kurs korrigierte, nutzten einige institutionelle Schwergewichte die Gelegenheit zum Positionsaufbau. Im vierten Quartal 2025 stockten Baillie Gifford und Vanguard ihre Bestände um jeweils über 5 Millionen Aktien auf, was auf langfristiges Vertrauen hindeutet – auch wenn das Gesamtbild bei den institutionellen Anlegern gemischt bleibt.

Die nächste wichtige Wegmarke steht bereits fest: Am 26. Februar nach Börsenschluss veröffentlicht Rocket Lab die Ergebnisse für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025. Diese Zahlen werden zeigen müssen, ob das Unternehmen seine ambitionierten Wachstumsziele untermauern kann.

Rocket Lab USA-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rocket Lab USA-Analyse vom 17. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Rocket Lab USA-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rocket Lab USA-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 17. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rocket Lab USA: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...