Nach einem dynamischen Start in das Börsenjahr 2026 treten Anleger bei Rock Tech Lithium auf die Bremse. Mit einem Kursplus von über 22 Prozent seit Jahresbeginn zählte das deutsch-kanadische Unternehmen kurzzeitig zu den Gewinnern, getrieben von Kostensenkungen in Guben und neuen Fördertöpfen in Kanada. Doch nun sorgen Gewinnmitnahmen für Gegenwind und werfen die Frage auf: Reicht die Substanz für einen dauerhaften Aufwärtstrend?

Optimierung trifft auf Marktrealität

Der Titel notiert aktuell bei 0,88 CAD und kämpft damit um die wichtige Unterstützung am 200-Tage-Durchschnitt (0,87 CAD). Während das Handelsvolumen Anfang Januar noch deutlich über dem Durchschnitt lag, nutzten Händler den Anstieg am 9. Januar, um Gewinne zu realisieren. Dies drückte den Kurs um über 4 Prozent.

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Fundamental basiert der jüngste Optimismus auf einer deutlichen Effizienzsteigerung beim Vorzeigeprojekt in Guben, Brandenburg. Das Management konnte die geplanten Investitionskosten um 50 Millionen Euro auf 680 Millionen Euro senken und die Betriebskosten für die Lithiumhydroxid-Produktion um 23 Prozent auf 3.878 Euro pro Tonne drücken. Zusätzlich eröffnet der neu aufgelegte "Critical Minerals Processing Fund" der Provinz Ontario mit einem Volumen von 500 Millionen CAD finanzielle Perspektiven für die nordamerikanischen Pläne des Unternehmens.

Warten auf den Umsatz

Trotz der verbesserten Projektkalkulation bleibt Rock Tech ein Entwicklungsunternehmen ohne laufende Einnahmen. Die Bilanz ist zwar schuldenfrei – eine Seltenheit in diesem Sektor –, doch die operativen Verluste laufen weiter auf. Analysten rechnen für das Geschäftsjahr 2026 mit einem EBIT-Verlust von rund 34 Millionen CAD. Da der Produktionsstart in Guben erst für 2027 geplant ist, müssen Anleger eine weitere Durststrecke ohne nennenswerte Umsätze überbrücken.

Entscheidend für die weitere Kursentwicklung bleibt die finale Finanzierung des Guben-Konverters. Solange diese letzte Hürde nicht genommen ist, dürfte die Aktie anfällig für hohe Volatilität bleiben, auch wenn die technische Situation oberhalb der 200-Tage-Linie vorerst noch stabil wirkt.

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