Rigetti Aktie: Gemischte Signale
Rigetti Computing meldet technologische Durchbrüche in der Quantenwelt, während das Marktumfeld herausfordernd bleibt. Während Großinvestoren Millionenbeträge in das Unternehmen umschichten, trennten sich Führungskräfte zuletzt von Anteilen. Die jüngsten Geschäftszahlen verdeutlichen zudem den weiten Weg bis zur Profitabilität.
Insider-Verkäufe und institutionelles Interesse
In der vergangenen Woche geriet die Aktie durch Meldungen über Insider-Transaktionen in den Fokus. Am 10. März veräußerten Finanzvorstand Jeffrey Bertelsen und Technikvorstand David Rivas Aktienpakete in unterschiedlicher Größe. Bertelsen trennte sich von 4.270 Anteilen, während Rivas 36.719 Papiere verkaufte. Solche Verkäufe durch das Management werden am Markt oft genau beobachtet, da sie Fragen zur kurzfristigen Erwartungshaltung der Führungsebene aufwerfen können.
Allerdings gibt es deutliche Signale von institutioneller Seite. Die Clear Street Group erwarb im dritten Quartal eine neue Position in Rigetti Computing. Mit dem Kauf von über 1,6 Millionen Aktien im Wert von rund 47,8 Millionen US-Dollar unterstreicht der Investor ein signifikantes Interesse an der langfristigen Entwicklung des Quanten-Spezialisten.
Finanzlage und technologische Meilensteine
Die am 4. März veröffentlichten Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 zeigen das typische Bild eines forschungsintensiven Tech-Unternehmens. Hohe Investitionen in die Entwicklung belasten das Ergebnis massiv. Dank einer soliden Liquiditätsposition von fast 590 Millionen US-Dollar zum Jahresende verfügt Rigetti jedoch über einen finanziellen Puffer, um die nächste Phase der Skalierung zu finanzieren.
Technisch gelang dem Unternehmen zuletzt ein wichtiger Schritt: Auf einer Prototyp-Plattform wurde eine Gatter-Fidelität von 99,9 % bei einer Geschwindigkeit von 28 Nanosekunden erreicht. Diese Präzision ist entscheidend, um Quantenprozessoren künftig robuster und leistungsfähiger zu machen.
Die wichtigsten Eckdaten im Überblick
- Jahresumsatz 2025: 7,1 Mio. USD
- Operativer Verlust Q4: 22,6 Mio. USD
- Liquidität (31.12.2025): 589,8 Mio. USD
- Auftrag Indien (C-DAC): 8,4 Mio. USD
- Auslieferung Indien-System: 2. Halbjahr 2026
Diese technologischen Fortschritte schlagen sich bereits in den Auftragsbüchern nieder. Neben dem Großauftrag aus Indien für einen 108-Qubit-Rechner konnte Rigetti Bestellungen für zwei kleinere „Novera“-Systeme im Wert von 5,7 Millionen US-Dollar sichern. Die Auslieferung dieser Systeme ist bereits für das erste Halbjahr 2026 geplant.
Die Aktie spiegelt die Unsicherheit des Sektors wider und notiert seit Jahresbeginn fast 30 Prozent im Minus. Die geplanten Auslieferungen der Quantensysteme im Jahr 2026 markieren die nächsten operativen Meilensteine, an denen sich das Unternehmen messen lassen muss.
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