Rigetti Aktie: Technischer Durchbruch
Rigetti Computing kämpft weiterhin mit der wirtschaftlichen Realität der Quantencomputer-Entwicklung. Während die am Donnerstag vorgelegten Jahreszahlen für 2025 tiefrote Zahlen ausweisen, meldet das Unternehmen gleichzeitig einen entscheidenden technologischen Fortschritt. Der Spagat zwischen massiven Forschungsausgaben und ersten kommerziellen Erfolgen prägt das aktuelle Bild des Pioniers für hybride Quantensysteme.
Hohe Investitionen in die Zukunft
Die Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 verdeutlicht den enormen Kapitalbedarf in der Branche. Bei einem Jahresumsatz von 7,1 Millionen US-Dollar verbuchte Rigetti einen bereinigten Nettoverlust von 50,5 Millionen US-Dollar. Allein im vierten Quartal belief sich der operative Verlust auf 22,6 Millionen US-Dollar.
Verantwortlich für diese Zahlen sind vor allem die kontinuierlich hohen Ausgaben für Forschung und Entwicklung. Das Unternehmen investiert massiv in die Hardware-Infrastruktur, um die technologische Lücke zur Marktreife zu schließen. Anleger reagierten in den vergangenen Monaten skeptisch auf die finanzielle Belastung: Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits über 30 % an Wert verloren und notierte zuletzt bei 14,00 Euro.
Quanten-Performance erreicht neue Bestmarken
Trotz der finanziellen Verluste erzielte Rigetti einen technischen Meilenstein, der für die langfristige Bewertung des Unternehmens entscheidend sein könnte. Auf einer Prototyp-Plattform wurde eine Zwei-Qubit-Gatter-Treue (Fidelity) von 99,9 % bei einer Geschwindigkeit von nur 28 Nanosekunden nachgewiesen. Diese Präzision ist eine Grundvoraussetzung, um komplexe Berechnungen fehlerfrei durchzuführen.
Auch bei den bereits im Einsatz befindlichen Systemen zeigt die Leistungskurve nach oben:
- 9-Qubit-System: 99,7 % Fidelity
- 36-Qubit-System: 99,6 % Fidelity
- 108-Qubit-Plattform: 99,0 % Fidelity
Diese Werte signalisieren Fortschritte in der Materialtechnik und Systemarchitektur, die Rigetti im Wettbewerb mit größeren Tech-Konzernen positionieren sollen.
Kommerzialisierung nimmt Fahrt auf
Ein wichtiger Lichtblick für die Umsatzentwicklung ist ein Großauftrag aus Indien. Das Centre for Development of Advanced Computing (C-DAC) hat ein 108-Qubit-Quantensystem im Wert von 8,4 Millionen US-Dollar bestellt. Der Auftrag umfasst die Installation vor Ort und unterstreicht das Interesse staatlicher Forschungseinrichtungen an der Technologie von Rigetti.
Die Auslieferung dieses Systems ist für die zweite Jahreshälfte 2026 geplant. Bis dahin liegt der Fokus des Managements darauf, den technologischen Vorsprung in weitere konkrete Aufträge zu übersetzen und die extrem hohe Volatilität der Aktie, die zuletzt bei fast 99 % lag, durch stabilere Einnahmeströme zu glätten.
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