Rheinmetall-Aktie: Nächstes Feuerwerk!
Der Rüstungs- und Technologiekonzern Rheinmetall weitet seine Expertise massiv auf die Schiene aus. Über die Tochtergesellschaft MIRA beteiligt sich das Unternehmen am Forschungsprojekt „RemODtrAIn“, um den Zugbetrieb zu revolutionieren. Während Siemens Mobility die Konsortialführung innehat, liefert MIRA das technologische Herzstück: eine hochsichere Fernsteuerungslösung. Ziel ist es, gewaltige Züge wie den ICE 4 digital zu „remotisieren“. In einem Instandhaltungswerk in Köln-Nippes wird bereits demonstriert, wie die Zukunft aussieht: Ein Operator sitzt hunderte Kilometer entfernt an einem zentralen Bedienplatz und steuert den tonnenschweren Hochgeschwindigkeitszug per 5G-Datenverbindung zentimetergenau über das Werksgelände.
Teleoperation als Lösung gegen Personalmangel
Der Fokus von MIRA liegt auf der Effizienzsteigerung im Depot- und Abstellbetrieb. Bisher müssen Triebfahrzeuge für jede Bereitstellungsfahrt mühsam von Lokführern manuell bewegt werden – eine Ressource, die angesichts des akuten Personalmangels bei der Bahn immer knapper wird. Die Lösung von MIRA bricht diese starre Struktur auf. Durch ein modulares System, das aus einem kompakten Bediengerät und einem cloudbasierten Flottenmanagement besteht, kann ein einziger Remote-Operator künftig verschiedene Zugtypen flexibel steuern. Besonders charmant für die DB: Die Technik ist als kosteneffizientes „Retrofit“ konzipiert, lässt sich also problemlos in bestehende Flotten integrieren, ohne dass neue Züge angeschafft werden müssen.
Sicherheit auf Militärniveau: ASIL-D auf der Schiene
Dass Rheinmetall hier seine Finger im Spiel hat, zeigt sich vor allem bei den Sicherheitsstandards. MIRA integriert Sichtsysteme mit einer sogenannten ASIL-D-Auslegung – ein Sicherheitslevel, das höchsten industriellen Anforderungen entspricht. In Kombination mit einer KI-gestützten Hinderniserkennung, die parallel bei der S-Bahn Berlin unter realen Bedingungen getestet wird, soll ein hochautomatisierter Betrieb ermöglicht werden, der menschliche Fehler nahezu ausschließt. Mit einem Fördervolumen von rund 17 Millionen Euro ist „RemODtrAIn“ ein entscheidender Baustein für ein resilientes Schienensystem.
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