Rheinmetall-Aktie: Es geht los!
Rheinmetall erlebt derzeit eine Phase, von der viele Industriekonzerne nur träumen können. Der Düsseldorfer Rüstungskonzern präsentierte zuletzt am Mittwoch der abgelaufenen Woche im jüngsten Investoren-Call beeindruckende Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2025 und zeichnete zugleich ein Bild eines Unternehmens, das weiterhin mit voller Geschwindigkeit wachsen will.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. Rheinmetall erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von nahezu 10 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis lag bei mehr als 1,8 Milliarden Euro, während die operative Marge mit 18,5 % ein außergewöhnlich hohes Niveau erreichte. In der europäischen Rüstungsindustrie gehört der Konzern damit mittlerweile zu den profitabelsten Anbietern.
Rheinmetall: Gute Karten, schlechte Kurse
CEO Armin Papperger machte im Investoren-Call deutlich, dass der Wachstumskurs noch lange nicht beendet sein soll. Für das laufende Geschäftsjahr stellt das Management einen Umsatz zwischen 14 und 14,5 Milliarden Euro in Aussicht. Verglichen mit dem Vorjahr würde das einem Wachstum von rund 40 bis 45 % entsprechen.
Der Konzern profitiert dabei von einer anhaltend starken Nachfrage nach militärischer Ausrüstung. Besonders Systeme zur Flugabwehr stehen derzeit im Fokus vieler Staaten. Papperger erklärte, dass Rheinmetall derzeit nahezu täglich Gespräche mit Regierungen in Berlin und anderen europäischen Hauptstädten über neue Großaufträge führt.
Ein besonders beeindruckender Wert ist der Blick auf den aktuellen Auftragsbestand. Das Backlog liegt inzwischen bei rund 64 Milliarden Euro. Dieser gewaltige Auftragsberg verschafft dem Unternehmen eine Planungssicherheit über mehrere Jahre hinweg. Papperger stellte sogar in Aussicht, dass sich der Bestand in den kommenden Jahren nochmals deutlich erhöhen könnte.
Auch für Aktionäre gibt es positive Signale. Rheinmetall plant, die Dividende auf 11,50 Euro je Aktie zu erhöhen und damit die starke Geschäftsentwicklung auch direkt an die Investoren weiterzugeben.
Trotz dieser starken Fundamentaldaten kam es nach der Veröffentlichung der Zahlen zunächst zu Gewinnmitnahmen. Beobachter sprechen von einem klassischen „Sell-on-News“-Effekt, nachdem die Erwartungen im Vorfeld stark gestiegen waren. Am Freitag schaffte es die Aktie um 2,5 % nach oben und kam auf einen Kurs von 1594,50 Euro. Analysten sehen aber noch sehr viel größere Chancen mit Kursen jenseits der Marke von 2.100 Euro.
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