Rheinmetall rutschte noch vor dem Wochenende am Freitag deutlich ab und verlor rund 3,3 %. Der Kurs fiel auf 1.480 Euro und entfernte sich damit weiter von der Zone, die viele Marktteilnehmer noch vor kurzem für das Fundament einer größeren Aufwärtsbewegung hielten. Die Marke von 1.500 Euro hielt nicht stand und hinterließ ein Bild, das den Trend klar gegen die Düsseldorfer ausweist. Die Stimmung ist schlechter als die Lage. Aber:

Der Markt tat sich schwer, die Lage einheitlich zu bewerten. Händler sprachen über ein mögliches Ende der Nachfragewelle, die den Titel seit dem Beginn des Ukraine-Krieges getragen hatte. Die Diskussion über diplomatische Lösungen rückte erneut in den Vordergrund und traf die Stimmung. Jede Andeutung eines Fortschritts wirkte wie ein Signal für vorsichtigere Erwartungen und drückte den Handel weiter nach unten. Die Stimmung scheint angespannt.

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Rheinmetall mit ganz anderen Plänen

Währenddessen setzte Rheinmetall selbst andere Schwerpunkte. Das Management kommunizierte ambitionierte Pläne und stellte Kapazitätserhöhungen in Aussicht, die weit über das bisherige Niveau hinausgehen sollen. Armin Papperger sprach davon, dass der Umsatz des Konzerns bis 2030 ein Vielfaches des heutigen Wertes erreichen könne. Diese Aussage wird im Markt aufmerksam registriert, weil Rheinmetall mit Margen oberhalb von 10 % arbeitet und steigende Erlöse damit eine starke Hebelwirkung entfalten.

Der Konzern investierte zuletzt kräftig in zusätzliche Standorte, Fertigungslinien und neue Mitarbeiter. Die Organisation bereitete sich auf deutlich höhere Produktionsmengen vor. Gleichzeitig konkretisierten mehrere Länder ihre Beschaffungspläne, was Rheinmetall dazu motivierte, weitere Projekte vorzubereiten. Die operative Seite sendete damit Signale, die stark von den Kursbewegungen abweichen.

Der Handel blieb jedoch von politischen Faktoren beeinflusst. Der Titel reagierte empfindlich auf jedes Gerücht und jedes Statement, das eine mögliche Beruhigung in Osteuropa andeutet. Händler setzten bei solchen Meldungen oft auf kurzfristige Reduktionen der Nachfrage. Diese Sichtweise gewann am Freitag erneut die Oberhand und drückte den Kurs in Richtung 1.480 Euro.

Die Börse stellte am Ende die Differenz zwischen Marktspekulation und Unternehmensperspektive besonders deutlich heraus. Rheinmetall zeigte Expansionspläne, während der Markt auf kurzfristige politische achtet. Dennoch: Die Kursziele belaufen sich auf etwa 2.100 Euro oder mehr, so Analysten.

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