Rheinmetall-Aktie: Es geht los!
Noch immer sind die Märkte bei der Rüstungsindustrie denkbar schwach aufgestellt. Rheinmetall hatte am Freitag mit dem Plus von 2,5 % am Ende einen schönen Aufschlag erzielt. Die Düsseldorfer kommen aber nur auf einen Schlusskurs von 1594,50 Euro. Noch immer ist der Markt wahrscheinlich auch wegen der Zahlen aus der Zentrale beschäftigt.
Der Düsseldorfer Rüstungskonzern Rheinmetall hat für das Geschäftsjahr 2025 Zahlen vorgelegt, die auf den ersten Blick eindrucksvoll wirken. Der Umsatz im fortgeführten Verteidigungsgeschäft stieg um 29 % auf 9,94 Milliarden Euro. Gleichzeitig kletterte das operative Ergebnis auf 1,84 Milliarden Euro, womit der Konzern eine operative Marge von 18,5 % erreichte.
Rheinmetall: Das war enttäuschend
Trotz dieser Wachstumszahlen reagierte der Markt zunächst negativ. Unmittelbar nach Veröffentlichung der Ergebnisse verlor die Aktie zeitweise mehr als 8 % und rutschte auf etwa 1.520,50 Euro ab. Der Rückgang entstand nicht durch schwache Geschäftszahlen, sondern durch sehr hohe Erwartungen. Analystenschätzungen hatten teilweise ein Umsatzwachstum von rund 35 % sowie Margen nahe der Marke von 19 % erwartet.
Das leichte Verfehlen dieser Prognosen löste Gewinnmitnahmen aus. Rheinmetall gilt inzwischen als zentrale Aktie des europäischen Verteidigungssektors. Entsprechend strahlte die Kursreaktion auch auf andere Rüstungsunternehmen aus. Titel wie Hensoldt odre Renk verzeichneten nach der Zahlenvorlage ebenfalls deutliche Kursrückgänge.
Fundamental bleibt die Entwicklung des Konzerns jedoch stark. Ende 2025 erreichte der Auftragsbestand einen neuen Rekordwert von 63,8 Milliarden Euro. Dieser Auftragsberg reicht bei zahlreichen Programmen weit in das nächste Jahrzehnt hinein und sichert langfristig eine hohe Auslastung der Produktionskapazitäten.
Auch die Aktionäre profitieren von der Geschäftsentwicklung. Rheinmetall plant eine Dividende von 11,50 Euro je Aktie auszuschütten. Diese Ausschüttung liegt über den Erwartungen vieler Marktbeobachter und zählt zu den höchsten Dividendenzahlungen in der Unternehmensgeschichte.
Für das laufende Jahr erwartet das Management weiteres Wachstum. Konzernchef Armin Papperger peilt für 2026 einen Umsatz von bis zu 14,5 Milliarden Euro an. Das Unternehmen baut seine Struktur parallel um und trennt sich schrittweise von Teilen des zivilen Zuliefergeschäfts, um sich stärker auf das Verteidigungsgeschäft zu konzentrieren.
Insgesamt sind die Aussichten also gut. Analysten würdigen dies mit einem sehr hohen (Konsens-)Kursziel. Das gilt es durchaus zu beachten.
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