Die Aktie von Rheinmetall bewegte sich am Dienstagabend zum Ende noch in Richtung einer kritischen Zone, nachdem der Kurs nun mit 1470 Euro noch immer unterhalb der sehr auffälligen Marke von 1.500 Euro notiert. Die Kurse sind damit in den zurückliegenden fünf Tagen um 10,86 % gesunken. Das ist schon fast katastrophal. Alle wichtigen Trendsignale sind nun nach unten gedreht. Aber: Es gibt an sich sehr wenig Anlass.

Ursächlich für diese Entwicklung ist eine Kombination aus Marktstimmung und Nachrichtenlage, die sich nicht eindeutig zugunsten des Unternehmens entwickelt. Trotz einzelner positiver Impulse bleibt die Reaktion verhalten, was darauf hindeutet, dass externe Faktoren derzeit stärker gewichtet werden als unternehmensspezifische Fortschritte bzw. die blendenden Aussichten, z. B. auch dokumentiert im Auftragsvolumen (zum 31.12.) in Höhe von über 63 Mrd. Euro. Die Daten liegen zwar schon seit ziemlich genau 14 Tagen vor. Sie haben aber bis heute an den Märkten noch immer keine wichtige Rolle übernommen. Enttäuschend!

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Rheinmetall: Sie kämpft mit einer sehr wichtigen Marke

Technisch rückt die Marke von 1.500 Euro in den Mittelpunkt, da sie als wichtige Unterstützung gilt, die bislang nicht zurückerobert wurde. Wird diese Schwelle nicht gehalten, erhöht sich das Risiko eines weiteren Rückgangs, insbesondere wenn im weiteren Verlauf der Woche keine Gegenbewegung einsetzt. Die Chartanalyse verweist darauf, dass sich der Spielraum nach unten vergrößert, sobald diese Linie unterschritten bleibt.

Die Börsen reagieren zudem einfach nicht auf positive Meldungen aus Düsseldorf. Denn so steht ein Projekt im Raum, das am Wochenende kommuniziert wurde und bislang keine unmittelbare Kursreaktion ausgelöst hat. Rheinmetall plant, den Bau von sechs Fregatten weiterzuführen, wobei ein bestehender Auftrag der übernommenen NVL Nürssen Laval fortgesetzt werden soll. Dieser Auftrag hatte sich zuvor verzögert und wird nun im Rahmen eines Generalunternehmer-Vertrags neu strukturiert.

Das Unternehmen geht davon aus, dass dieser Vertrag im Sommer unterzeichnet wird, was eine wichtige Voraussetzung für die weitere Umsetzung darstellt. Es ist vorgesehen, die erste Einheit im 2. Halbjahr 2031 auszuliefern, was einen langfristigen Zeitrahmen für die Realisierung des Projekts definiert. Da es um 10 Mrd. Euro geht, ist dieses Projekt erheblich. Aktuell erwartet die Rheinmetall für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz in Höhe von 14 bis 14,5 Mrd. Euro. Weitere Mrd. sind also willkommen!

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