Renk-Aktie: Vollkommen absurd!
Die Entwicklung der Renk-Aktie wird aktuell weniger von unternehmensspezifischen Nachrichten als von sektorweiten Unsicherheiten bestimmt. Im Mittelpunkt steht dabei das milliardenschwere Fregattenprogramm der Deutschen Marine, das für Zurückhaltung bei Investoren sorgt.
Die Entscheidung über den Auftrag ist noch offen und wird frühestens Ende April erwartet. Verschiedene Anbieter positionieren sich für das Projekt, das ein Volumen von rund zehn Milliarden Euro umfasst. Diese Hängepartie führt dazu, dass Investoren im maritimen Rüstungssegment aktuell nur zögerlich agieren. So jedenfalls vermuten es einige Beobachter auch für die Renk.
Die daraus resultierende Unsicherheit überträgt sich direkt auf die Aktie, die sich weiterhin in einer volatilen Situation bewegt. Oder: Sie fällt einfach. Gestern ging es um 1,2 % abwärts auf dann 51,41 Euro. Nun sind die Notierungen in den fünf Sitzungen zuvor schon um rund 7,2 % gefallen. Das sieht nicht undramatisch aus.
Renk: Die jüngsten Zahlen waren durchaus gut
Dabei blickt das Unternehmen selbst sicherlich noch zuversichtlicher in die Zukunft.
Diese Entwicklung steht im Kontrast zur operativen Lage des Unternehmens. Renk hat im vergangenen Geschäftsjahr ein deutliches Wachstum erzielt. Der Umsatz stieg um knapp 20 % auf 1,37 Milliarden Euro, während das bereinigte EBIT um rund 22 % auf 230 Millionen Euro zulegte.
Der Auftragsbestand erreichte mit 6,68 Milliarden Euro ein Rekordniveau und sichert die Auslastung für die kommenden Jahre. Für das laufende Jahr erwartet das Management Erlöse von über 1,5 Milliarden Euro sowie ein operatives Ergebnis zwischen 255 und 285 Millionen Euro.
Zusätzlich investiert das Unternehmen rund 500 Millionen Euro in den Ausbau seiner Produktionskapazitäten. Neue Anlagen entstehen unter anderem in Augsburg, Michigan und Polen, um die steigende Nachfrage bedienen zu können.
Auch Analysten sehen weiterhin Potenzial. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa 68,50 Euro und signalisiert eine deutliche Differenz zur aktuellen Bewertung. Dennoch: Die Börsen sind derzeit auf Rüstungsunternehmen nicht gut zu sprechen. Einige Investoren werden darin allerdings auch eine Einstiegschance sehen.
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