Rheinmetall-Aktie: Eil-Meldung!
Freie Bahn für Rheinmetall! Die Zeiten, in denen Rüstungsprojekte Jahrzehnte in deutschen Amtsstuben verstaubten, könnten bald vorbei sein. Mitte Januar 2026 hat der Bundestag mit dem neuen Beschaffungsbeschleunigungsgesetz (BwPBBG) Tatsachen geschaffen. Das Ziel der Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz ist ambitioniert: Die Bundeswehr soll zur schlagkräftigsten konventionellen Armee Europas aufsteigen. Mit den Stimmen von CDU/CSU, SPD und AfD wurde ein Regelwerk verabschiedet, das bürokratische Hürden einreißt und der Industrie deutlich mehr Tempo abverlangt – sehr zur Freude von Branchengrößen wie Rheinmetall.
Vorfahrt für Panzer und Munition
Das neue Gesetz ist ein echter Gamechanger für die Vergabepraxis. Künftig können dringende Bedarfe, etwa für Artilleriegranaten oder Ersatzteile, in Verhandlungsverfahren ohne langwierige europaweite Ausschreibungen gedeckt werden. Zudem wurden Umweltauflagen und Haushaltsregeln gelockert, um den Bau von militärischer Infrastruktur zu beschleunigen. Für Rheinmetall bedeutet das: Der Konzern kann seine Kapazitäten, wie etwa im hochmodernen Werk „Niedersachsen“ in Unterlüß, deutlich effizienter ausschöpfen und Aufträge im Eiltempo abwickeln.
Kritik an Transparenz und Kosten
Doch wo viel Licht ist, sehen Kritiker auch Schatten. Während Verteidigungsminister Boris Pistorius das Gesetz als „überlebenswichtig“ für die nationale Sicherheit verteidigt, warnen Grüne und Linke vor den Folgen. Die Sorge: Ohne den gewohnten Wettbewerb könnten die Preise unkontrolliert steigen und die Transparenz auf der Strecke bleiben. Die Linke forderte in der Debatte sogar erneut, „Übergewinne“ der Rüstungsindustrie abzuschöpfen, während die Grünen eine wachsende Abhängigkeit von einzelnen Großkonzernen wie Rheinmetall befürchten.
Rheinmetall als Profiteur der Stunde
An der Börse wird das Gesetz als klarer Punktsieg für Rheinmetall gewertet. Der Konzern ist bereits tief in die langfristige Strategie der Bundeswehr eingebunden und profitiert nun von stabilen Rahmenverträgen bis zum Jahr 2035. Mit der Aussicht auf Milliardenbestellungen im Eilverfahren festigt das Unternehmen seine Position als unverzichtbarer Partner der Bundesregierung.
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