Endlich! Rheinmetall legt heute wieder zu, meinen die Beobachter erleichtert. 2,2 % standen auf den Kurstafeln und damit ein Kurs in Höhe von 1830 Euro. Die Notierungen sind damit dem Abwärtslauf wieder entgangen, der jüngst eingesetzt hatte. Die Börse hatte Angst vor Friedensverhandlungen, u.a. rund um die Ukraine. Diese Bewegung fiel zeitlich mit einer allgemeinen Zurückhaltung bei Rüstungswerten zusammen.

Rheinmetall schafft es wieder

Auffällig bleibt, dass sich auch im Abwärtsmarsch keine konkrete unternehmensbezogene Belastung erkennen ließ. Vielmehr prägte politische Unsicherheit das Marktumfeld. Die Entscheidungen und Ankündigungen von Donald Trump zum Grönland-Deal sorgen international zunächst für Nervosität, dann für Erleichterung. Es gibt keinen Angriff. Ausgerechnet die Rüstungsindustrie ist aber bestraft worden. Dabei bleiben die Rahmenbedingungen erstklassig.

Ein zentraler Punkt bleibt das geplante US Verteidigungsbudget. Trump stellte in Aussicht, die Ausgaben im kommenden Jahr auf 1,5 Billionen Dollar anzuheben. Im Vergleich zum laufenden Jahr entspräche dies einer Erhöhung von mehr als 50 %. Solche Größenordnungen verändern die Ausgangslage für internationale Rüstungsunternehmen erheblich.

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Rheinmetall profitiert indirekt von dieser Entwicklung. Steigende US Ausgaben erhöhen den Druck auf NATO Staaten und die EU, eigene Kapazitäten auszubauen. In Europa wächst seit längerem die Bereitschaft, Verteidigungsprogramme auszuweiten. Rheinmetall positioniert sich in diesem Umfeld mit einem breiten Angebot und einer starken industriellen Basis.

Der Konzern selbst formulierte bereits ambitionierte Ziele. Für den Zeitraum bis 2030 stellte Rheinmetall einen möglichen europäischen Rüstungsrahmen von mehr als 1 Billion Euro in den Raum. Innerhalb dieses Volumens sieht das Unternehmen ein eigenes Potenzial von bis zu 300 Milliarden Euro. Zusätzlich kommunizierte Rheinmetall das Ziel, den Umsatz gegenüber dem Jahr 2024 bis 2030 zu verfünffachen.

Diese Aussagen dominieren die langfristige Wahrnehmung des Unternehmens stärker als kurzfristige Kursbewegungen. Auch der Blick auf den bisherigen Jahresverlauf stützt diese Sichtweise. Mit einem Plus von 16,8 % seit Jahresbeginn zählt die Aktie weiterhin zu den auffälligen Werten im Sektor.

Analysten orientieren sich an diesen Rahmenbedingungen. Viele von ihnen nennen Kursziele minimal unterhalb von 2200 Euro. Der aktuelle Kurs liegt damit spürbar unter diesen Marken. Also eröffnet sich eine herausragende Chance.

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