Rheinmetall-Aktie: Der große Börsen-Irrtum!
Erschütternde Tage entwickeln sich aktuell für die Rheinmetall. Sie kommt nicht mehr voran. Mehr als -3 % Verlust am gestrigen Tag und ein Kurs von rund 1550 Euro am heutigen Vormittag werfen ein grelles Licht auf den Titel. Der ist im Abwärtstrend. 200 Euro fehlen nun bis zur Erholung der Notierungen.
Rheinmetall: Die Düsseldorfer bleiben aktuell selten schwach
Die Rheinmetall hat nun neue Projekte in Italien avisiert. Auch das hat nichts geholfen. Die Rheinmetall treibt den Umbau seines Geschäftsmodells weiter voran. Auch das hatte nichts geholfen. Dennoch: Dieses Projekt setzen wir noch einmal ins Schaufenster. Denn es dürfte für die Zukunft (siehe Marine-Sparte) eine wichtige Rolle haben.
Mit der Übernahme des Schiffbauers NVL erweitert der Düsseldorfer Rüstungskonzern seine Aktivitäten im Marinebereich und entwickelt sich zunehmend vom klassischen Zulieferer für militärische Komponenten zu einem integrierten Systemanbieter.
Die neu gegründete Division Naval Systems umfasst vier Werften, darunter das traditionsreiche Blohm+Voss in Hamburg. Rund 2.100 zusätzliche Mitarbeiter wechseln damit in den Konzern. Gleichzeitig wächst der Auftragsbestand unmittelbar um etwa fünf bis sechs Milliarden Euro.
Bereits im kommenden Jahr soll die neue Marine-Sparte einen Umsatz von rund 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro erwirtschaften. Langfristig plant Rheinmetall, diesen Bereich bis zum Jahr 2030 auf etwa fünf Milliarden Euro Jahresumsatz auszubauen.
Nicht nur in Deutschland, so die passende Meldung dazu, auch auf europäischer Ebene wächst der Verteidigungshaushalt weiter. Mit dem SAFE-Programm plant die Europäische Union Investitionen von rund 150 Milliarden Euro in die Verteidigungsindustrie.
Zusätzlich steigen innerhalb der NATO die Anforderungen an die Mitgliedstaaten. Diskutiert wird eine langfristige Zielgröße von bis zu 3,5 % des Bruttoinlandsprodukts für Verteidigungsausgaben. Also sind auch solche Projekte wie oben beschrieben ausgesprochen wichtig.
Für Rheinmetall ergibt sich daraus ein weiter wachsendes Marktumfeld. Besonders dynamisch entwickelt sich derzeit der Bereich der Munitionsproduktion.
Das Unternehmen plant, seine Produktionskapazitäten in diesem Segment massiv auszuweiten. Von derzeit rund 70.000 Einheiten soll die jährliche Produktion bis zum Jahr 2030 auf etwa 1,5 Millionen Einheiten steigen.
Parallel erwartet das Management einen weiteren starken Anstieg des Auftragsbestands. Für das laufende Jahr wird ein Volumen von über 135 Milliarden Euro in Aussicht gestellt.
All das hilft aktuell nicht. Bei rund 1.550 Euro ist die Rheinmetall im Abwärtstrend. Vielleicht aber liegen die Börsen falsch!
Rheinmetall-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rheinmetall-Analyse vom 20. März liefert die Antwort:
Die neusten Rheinmetall-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rheinmetall-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 20. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Rheinmetall: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...








