Rheinmetall lässt auch an diesem Dienstag nach. Die Notierungen rutschten um rund -1,3 %. Die Kurse sind damit auf nur noch 1488 Euro gefallen und damit unter die Marke von 1.500 Euro. Ungünstig, meinen Beobachter. Charttechniker sehen hierin den entscheidenden Hinweis auf einen Abwärtstrend. Grund sind die Verhandlungen rund um die Ukraine.

Rheinmetall: Gut bewertet

Parallel dazu setzt Rheinmetall weitere Akzente auf der Bewertungsseite. Das Analysehaus Bernstein erhöht sein Urteil und legt die Aktie auf Kaufen fest. Die Experten sprechen von einem Kursziel bei 2.050 Euro und führen eine interessante Begründung an. Ihrer Ansicht nach spiegelt die jüngste Kursbewegung ein Übergewicht negativer Annahmen wider.

Die Bewertung berücksichtigt demnach eher eine Reihe ungünstiger Szenarien statt eines neutralen Bewertungsumfelds. Die Analysten sprechen von einem positiven Verhältnis zwischen Chance und Risiko. Dieser Befund stammt aus einem Umfeld, das viele politische Fragen aufwirft, jedoch laut Bernstein die Ausgangslage für das Unternehmen nicht grundlegend verändert.

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Rheinmetall legt derzeit ein hohes Tempo bei der Auftragssicherung vor. Das Unternehmen meldet in den vergangenen Tagen eine Erweiterung eines großen Munitionsauftrags für die Bundeswehr. Dieser Auftrag erzeugt zusätzliches Volumen und unterstreicht die verlässliche Position innerhalb der deutschen Verteidigungsindustrie. Gleichzeitig präsentiert Rheinmetall mehrere Projekte und Kooperationen. Diese Projekte betreffen unterschiedliche Produktionsbereiche und stärken die operative Basis des Konzerns. Die Bedeutung solcher Schritte liegt in ihrer langfristigen Wirkung auf den Auftragseingang und die Planungssicherheit.

Aber das, was heute passiert, hat eine klare Botschaft:

Die Rüstungsbranche zeigt in diesen Monaten eine hohe Sensibilität gegenüber politischen Nachrichten. Jede Schlagzeile aus dem Umfeld des Ukraine-Konflikts erzeugt Bewegungen an den Märkten. Rheinmetall reagiert daher auf Ereignisse, die außerhalb des direkten Geschäftsbereichs entstehen. Rücksetzer gehören in solchen Phasen zum Gesamtbild, denn Märkte suchen in unbeständigen Lagen nach Orientierungspunkten. Dies führt zu ständigen Kurszuckungen, die in beide Richtungen tendieren können.

Faktisch ist die Aktie im Abwärtstrend. Real sollte es aus wirtschaftlicher Sicht dennoch besser werden können.

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