Rheinmetall sammelt weiter Aufträge ein – und diesmal geht es nicht um Munition, sondern um medizinische Infrastruktur für das Militär. Gleichzeitig richtet sich der Blick vieler Marktteilnehmer auf ein deutsches Drohnenprogramm, bei dem dem Konzern ebenfalls ein größerer Zuschlag zugetraut wird. Doch wie belastbar sind diese Impulse – und was ist davon schon fix?

Dänemark ordert mobile Feldhospitäler

Ein NATO-Partner hat Rheinmetall einen neuen Auftrag erteilt: Das dänische Verteidigungsministerium bestellt fünf mobile Feldhospitäler. Der Auftragswert liegt laut Mitteilung im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.

Geliefert werden soll Sanitätsinfrastruktur, die eine medizinische Versorgung „auf dem Niveau eines Kreiskrankenhauses“ ermöglicht. Für Rheinmetall passt das ins Bild: Der Konzern betont damit auch Wachstum in Bereichen jenseits klassischer Waffensysteme – hier konkret in der militärischen Sanitätslogistik.

Drohnenprojekt: Erwarteter Auftrag noch nicht vergeben

Parallel zum Dänemark-Deal steht ein großes deutsches Beschaffungsprojekt im Fokus. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat den Weg für die Beschaffung sogenannter „Loitering Munitions“ (Kamikaze-Drohnen) frei gemacht.

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Zwar gingen erste Verträge an Wettbewerber. Im Markt wird aber erwartet, dass Rheinmetall „in Kürze“ ebenfalls einen Zuschlag erhält. Im Gespräch ist ein anfängliches Auftragsvolumen von rund 269 Mio. Euro. Entscheidend: Das ist zum jetzigen Stand eine Erwartung – während der Dänemark-Auftrag bereits vertraglich fix ist.

Kapitalerhöhung formal abgeschlossen – Aktie unter dem 50-Tage-Schnitt

Auch finanziell gibt es eine formale Weichenstellung: Die jüngste Kapitalerhöhung wurde technisch beendet. Die Gesamtzahl der Stimmrechte beläuft sich nun auf 46.516.641.

An der Börse zeigt sich zuletzt eher Gegenwind: Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 1.666,50 Euro, auf 30 Tage steht ein Minus von 6,46%. Gleichzeitig bleibt die längerfristige Bilanz deutlich positiv: Auf 12 Monate liegt die Aktie bei +41,29% und notiert rund 16,47% unter dem 52‑Wochen-Hoch. Auffällig ist zudem der RSI (14 Tage) von 83,7, während der Kurs leicht unter dem 50‑Tage-Durchschnitt liegt – ein Mix, der die zuletzt erhöhte Dynamik genauso wie das Risiko kurzfristiger Überhitzung widerspiegelt.

Unterm Strich liefert Rheinmetall mit dem Dänemark-Auftrag konkrete neue Visibilität – und könnte mit einem möglichen Einstieg ins deutsche Drohnenprogramm zusätzlich nachlegen. Greifbar ist davon heute aber vor allem der Auslandsauftrag; beim Drohnenvolumen dürfte der nächste Zuschlag die entscheidende Bestätigung liefern.

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